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Sonstige

Blaumeiers mit "Orpheus und Eurydike" in Oldenburg

04.06.2014
Orpheus und Eurydike von Blaumeier, jpg, 49.1 KB
Orpheus und Eurydike von Blaumeier [Foto: Oliver Osmers]

Ihre Liebe ist groß und grenzenlos, sie sind legendär und berühmt aber dennoch ganz normale Liebende. Von der Auswahl des Brautkleides bis hin zur Einrichtung der gemeinsamen Wohnung – Blaumeiers Orpheus und Eurydike schwelgen auf liebenswert gewöhnliche Weise im gemeinsamen Glück. Doch dann nimmt die Tragödie ihren bekannten und unabänderlichen Lauf - allerdings ist bei Blaumeier erwartungsgemäß alles überraschend anders…

Das Theaterensemble des Bremer Blaumeier-Ateliers beeindruckt in "Orpheus und Eurydike" mit gekonnten Rollenwechseln. Durch die Mehrfachbesetzung der beiden Hauptfiguren gewinnen die 14 Schauspielerinnen und Schauspieler mit und ohne Behinderung der Liebesbeziehung die unterschiedlichsten Seiten und Gefühlsdimensionen ab. Auch als Geisterwesen, Höllenhunde oder Mänaden geben sie den Göttern und mythischen Figuren unnachahmlich Gestalt.

Mit feinsinnigem Humor, mit Live-Musik und in beeindruckenden Bildern spielt das Blaumeier-Theaterensemble mit großen Gefühlen, mit Diesseits und Jenseits, mit den Schatten der Unterwelt und mit starken Gestalten voll ungebremster Lebenskraft.

Nach ausverkauften und gefeierten Vorstellungen in Bremen, Köln, Mainz und Berlin präsentiert Blaumeier "Orpheus und Eurydike" nun in Oldenburg.

Das Blaumeier Atelier ist ein integrativ arbeitendes Kunstprojekt, das seit fast dreißig Jahren in Bremen mit behinderten und nicht-behinderten, "normal-verrückten" und "verrückt-normalen" Menschen in den Bereichen Schauspiel, Malerei, Maskenbau- und Spiel arbeitet und sich durch seine künstlerische Qualität sowohl in Bremen als auch weit über die Grenzen der Stadt hinaus etabliert hat und für seine spektakulären Projekte bekannt ist.

Blaumeiers sagenhaftes Theater
Donnerstag, 12. Juni 2014, 20 Uhr

Kleines Haus / Oldenburgisches Staatstheater
Theaterwall 28, Oldenburg
Vvk: Tel 0441 / 2225-111

www.staatstheater.de

Foto: Oliver Osmers