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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Aus der Deputation für Bau

22.06.2000

    Hohentorsheerstraße wird neu gestaltet


Die Hohentorsheerstraße wird umgebaut. Einem entsprechenden Vorschlag von Bausenatorin Christine Wischer hat die Deputation für Bau zugestimmt. Da in dem Straßenzug dringend neue Abwasserrohre verlegt werden müssen, ist es sinnvoll, die wenig ansprechende, zu breite und sehr laute Straße gleich mit umzubauen. Wischer: "Dies ermöglicht uns, auf kostengünstige Art eine für die Neustadt wichtige Straße komplett neu zu gestalten und gleichermaßen etwas für Anwohner und Verkehrsteilnehmer zu tun."

Neben einer 5,70 Meter breiten asphaltierten Fahrbahn soll das Parken zumeist in Schräganordnung ermöglicht werden. Anschließen werden sich getrennte Rad- und Fußwege. Die Baukosten für die Umgestaltung betragen 2,4 Millionen Mark. Die Bauarbeiten sollen ab Sommer in zwei Bauabschnitten, beginnend ab der Neuenlander Straße durchgeführt werden.


    BAB-Zubringer wird ausgebaut


Um die Verkehrssituation im Zusammenhang mit dem Bau der Linie 4 insgesamt zu verbessern, hat die Deputation für Bau dem Ausbau des Autobahnzubringers Horn-Lehe auf vier Fahrstreifen zugestimmt. Bausenatorin Christine Wischer: "Dies wird es künftig ermöglichen, den Individualverkehr stadteinwärts an der kritischen Kreuzung Lilienthaler Heerstraße deutlich besser abzuwickeln. Insofern wird der Bau der Linie 4 insgesamt zur Verkehrsentlastung in diesem Bereich führen."

Der jetzt beschlossene erste Bauabschnitt bis zum Jan-Reiners-Weg soll auf einer Strecke von 1.270 Metern verbreitert werden. Die Gesamtkosten hierfür werden mit 2,860 Millionen Mark veranschlagt. Der Baubeginn soll noch im Herbst dieses Jahres sein. Während der Bereich des ersten Bauabschnitts planungsrechtlich bereits abgesíchert ist, muss für den 2. Bauabschnitt zwischen Jan-Reiners-Weg und Autobahnanschlussstelle ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden, das voraussichtlich zweieinhalb bis drei Jahre dauern wird.


    Stadtreparaturfond ermöglicht Straßensanierung


Für insgesamt fünf Millionen Mark sollen 2000/2001 in Bremen Straßen und Weg saniert werden. Unter anderem werden die Neuenlander Straße stadtauswärts vom Neuenlander Ring, die Kirchhuchtinger Landstraße und die Parkallee saniert. An Wohnstraßen stehen u.a. Gustav-, Donau- und Mühlenstraße auf dem Plan. In der Beneckendorfallee und der Dobbheide werden die Radwege saniert.