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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Heute Baulücke, morgen Baustelle/Lücken für Neubau von Wohnungen nutzen / Kampagne in Horn-Lehe

14.07.2000

Der Senator für Bau und Umwelt teilt mit:


Die Eigentümer von mehr als 150 Grundstücken in Horn-Lehe werden jetzt Schreiben vom Amt für Stadtplanung erhalten. Ihre Grundstücke sind nicht oder nur gering bebaut und die Baulücken eignen sich für den Neubau von Wohnun-gen. Die Schreiben enthalten Informationen über das Baulückenprogramm, Finanzierungsvergünstigungen sowie über den Service zum Thema Baulücken, den das "Sachgebiet Baulücken" anbietet.

Bremer bauen in Bremen lautet seit Jahren das Leitziel der Wohnungsbauprogramme des Bauressorts. Zu dem Programmpaket, mit dem diese Absicht gefördert wird, zählt auch das Baulückenprogramm, das die Innenentwicklung der Stadt voranbringen soll.

Die Senatorin für Bau und Umwelt, Christine Wischer: "Besonders wichtig für die städtische Entwicklung ist es, Wohnraum innerhalb bestehender Stadtteile zu schaffen. Die Innenentwicklung trägt zur Erneuerung und Belebung bestehender Quartiere bei. Durch mehr Bewohner wird die vorhan-dene Infrastruktur wieder intensiver genutzt. Gleichzeitig werden Stadterweiterungen auf der grünen Wiese in Grenzen gehalten. Das ist ökologisch sinnvoll, weil weniger Flächen überbaut werden, und spart die bei größeren Neubaugebieten anfallenden Kosten für Erschließung und Infrastruktureinrichtungen wie beispielsweise Schulen und Kindergärten."

"Die Baulücken von heute sind die Baustellen von morgen", lautet das Motto des Sachgebiets Baulücken im Amt für Stadtplanung. Obwohl in den vergangenen Jahren bereits viele solcher Lücken durch die Initiative des Sachgebiets geschlossen wurden, gibt es immer noch reichlich Raum für weitere städtebauliche Innenentwicklung.

Wie erfolgreich das Baulücken-Team bislang war, zeigt ein Blick in die Statistik. In annähernd 10 Jahren sind auf fast 2.400 Baulückengrundstücken etwa 10.000 Wohnungen mit einem Investitionsvolumen von rund 2,3 Milliarden Mark entstanden.

Mit der Kampagne in Horn-Lehe werden die Eigentümer der Baulücken mit Unterstützung des Ortsamts schriftlich über die Möglichkeiten neuer Wohnbebauungen informiert. Mit einem Fragebogen werden die Eigentümer um Auskunft über ihre Planungen für die Baulückengrundstücke gebeten. Gleichzeitig werden neben Information und Beratung auch Dienstleistungen ange-boten. Das Angebot reicht von Vorschlägen zur baulichen Ausnutzung und Bebauung der Grundstücke über skizzierte Entwurfsideen bis hin zu Vorschlägen zur Finanzierung und zur öffentlichen Förderung.

Mehrere Bremer Kredit- und Versicherungsunternehmen beteiligen sich am Baulückenprogramm. Für Wohngebäude geben sie Hypothekenzinsnachlässe und günstigere Versicherungsprämien. Erwartet wird dafür die Vorlage von Baulücken-Testaten die das Sachgebiet Baulücken ausstellt.