Sie sind hier:
  • Pressemitteilungen
  • Archiv
  • Von der Hauptverkehrsachse zur Anliegerstraße: Stader Straße wird umgebaut - Deputation beschließt weitere Straßenumgestaltungen in Hastedt

Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Von der Hauptverkehrsachse zur Anliegerstraße: Stader Straße wird umgebaut - Deputation beschließt weitere Straßenumgestaltungen in Hastedt

26.04.2001

Nach Fertigstellung der Georg-Bitter-Straße werden zügig weitere flankierende Maßnahmen umgesetzt. Das hat die Deputation für Bau in ihrer heutigen Sitzung (26.4.2001) beschlossen. „Mit dem Bau der Georg-Bitter-Straße zu einer innerstädtischen Verbindungsstraße schafft der Senat die Voraussetzung, den Stadtteil Hastedt und die Östliche Vorstadt vom Durchgangsverkehr zu entlasten und so städtebaulich aufzuwerten. Dieses Versprechen wird jetzt Schritt für Schritt umgesetzt.“

Nachdem bereits 6,2 Millionen Mark für den Umbau des Straßenzuges Hamburger Straße / Auf der Hohwisch / Fleetrade zur Verfügung gestellt wurden, hat die Baudeputation jetzt die Weichen für den Umbau der Stader Straße gestellt. Mit der baulichen Umgestaltung, die im Januar 2002 beginnen soll, wird die Stader Straße zwischen Bismarckstraße und Osterdeich zurückgebaut. Im Abschnitt zwischen Hamburger Straße und Osterdeich wird die Straße zu einer reinen Anliegerstraße werden. Dort wird neben einer Fahrbahn von 5,50 Meter beidseitig ein Längsparkstreifen und ein 2,25 breiter Fußweg angelegt. Die Parkstreifen werden durch Bauminseln unterbrochen. Im mittleren Abschnitt sind neben zusätzlichen Baumpflanzungen auch ein Radweg vorgesehen. Nördlich Bei den Drei Pfählen wird ein Längsparkstreifen eingerichtet. Für die Maßnahme stehen insgesamt 5,65 Millionen Mark aus dem mit 20 Millionen Mark ausgestatten Begleitprogramm zur Verfügung.


Für 2,235 Millionen Mark wird nach jetzt erfolgter Beschlussfassung der Deputation die Fährstraße umgebaut. Als Sammelstraße wird sie künftig deutlich weniger Verkehr aufzunehmen haben. Berechnungen gehen davon aus, dass sich der Verkehr im nördlichen Bereich um die Hälfte, im südlichen Abschnitt etwa um ein Drittel reduzieren wird. Durch Pflanzung von Bäumen wird in der Fährstraße der Alleecharakter wiederhergestellt werden. Wegen der schmalen Seitenräume und des hohen Parkdrucks in diesem Bereich musste zugunsten beidseitiger Längsparkstreifen auf durchgängige Radwege verzichtet werden. Mit dem Umbau der Fährstraße kann voraussichtlich im Sommer 2002 begonnen werden.

Bestandteil des Gesamtpaketes Georg-Bitter-Straße sind auch die Umgestaltung der öffentlichen Spielplätze Westfalensiedlung und Getekamp sowie der Außenanlagen des Kindertagesheimes Bismarckstraße. Für insgesamt 300.000 Mark sollen diese drei Einrichtungen durch geeignete Maßnahmen deutlich aufgewertet werden. Geplant ist unter anderem der Austausch einer Vielzahl von Spielgeräten und die Umgestaltung der Plätze. Dabei sollen die Interessen der Kinder in den weiteren Planungsprozeß eingebunden werden. Mit der Umgestaltung soll in diesem Herbst begonnen werden.

Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Wirtschaftsförderungsausschüsse sind mit diesen Beschlüssen die zentralen Maßnahmen des Programms planerisch abgearbeitet und beschlossen. Für den weiteren Fortgang soll gemäß eines Wunsches des Beirates Hemelingen die Umgestaltung des Alten Postweges in der Priorität vorgezogen werden.