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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Wischer gibt neue Westerstraße für Verkehr frei

31.05.2001

Als weiteren wichtigen Baustein zur besseren Erreichbarkeit der Innenstadt hat Bremens Senatorin für Bau und Umwelt, Christine Wischer, heute die neugestaltete Westerstraße freigegeben. In nur zehn Monaten, also zwei Monate schneller als geplant ist der ganze Straßenraum einschließlich der Anschlüsse an die Langemarckstraße und die Friedrich-Ebert-Straße neu gestaltet worden.

Bereits vor zwei Monaten hatte die BSAG den Betrieb zweier Straßenbahnlinien durch die Westerstraße aufgenommen. Von nun an wird es auch für den Kfz-Verkehr verbesserte Verkehrsbeziehungen durch die Neustadt und Richtung Innenstadt geben, da es jetzt möglich ist, von der Friedrich-Ebert-Straße links in die Westerstraße einzubiegen. Dies erzeugt eine Entlastungswirkung für die Pappelstraße und wird zudem dazu beitragen, dass die Neustadt von Schleichverkehren entlastet wird.

Anlässlich der Verkehrsfreigabe hob Christine Wischer hervor, dass es gelungen sei, die teilweise komplizierte Baumassnahme durchzuführen, ohne dass es zu nennenswerten Beeinträchtigungen des Verkehrs gekommen sei. So wurde in den Kreuzungsbereichen an verschiedenen Wochenenden Powerbaustellen durchgeführt, um den Verkehr so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.

Wischer erinnerte daran, dass die Fertigstellung der Westerstraße Voraussetzung dafür war, jetzt weitere städtebauliche Verbesserungen in der Neustadt durchzuführen. So wird noch im Sommer mit dem Umbau der Pappelstraße begonnen werden können, die jetzt zum Neustädter „Ortszentrum“ entwickelt werden kann. Darüber hinaus stehen u.a. Umgestaltungen des Neuen Marktes auf der Tagesordnung. Wischer: „Der Slogan ,Schön, schöner Bremen – City. Wir arbeiten dran´ gilt auch für die Neustadt.“

Einige Daten zur neuen Oster-/Westerstraße:

  • Erster Spatenstich: 3.7.2000
  • Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen: 17 Mio. DM
    a) für Gleis- und Fahrleitungsbau 10 Mio. DM
    b) für Straßenbau 7 Mio. DM, hiervon für Lichtsignaltechnik 1,1 Mio. DM.
  • Der geplante Fertigstellungstermin war für 31.7.2001 vorgesehen.
  • Bereits am 24.3.2001 wurden die Gleisanlagen in Betrieb genommen.

Die Gesamtmaßnahme wird heute, am 31.5.2001, 8 Wochen vor dem eigentlichen Fertigstellungstermin für den allgemeinen Verkehr freigegeben.

Damit steht dem Baubeginn der Maßnahmen Obernstraße/ Kulturmeile und Pappelstraße am 5. Juni 2001 bzw. am 2. Juli 2001 nichts mehr im Wege.

Die Schienenverkehre (Umleitung der Linien 2 + 3) können somit ungehindert durch die Oster-/ Westerstraße umgeleitet werden, wenn die Gleise in der Obernstraße ab dem 5.6.2001 nicht mehr zur Verfügung stehen.

  • Mit der Herstellung der signalisierten Linksabbiegemöglichkeit aus der Friedrich-Ebert-Straße in die Osterstraße wird die Verkehrsbeziehung in der Süd-West-Verbindung deutlich verbessert. Diese neue Verkehrsführung erzeugt gleichzeitig eine Entlastungswirkung für die Pappelstraße.
  • Mit der Realisierung der Maßnahme wurden gegenüber dem alten Ausbauzustand übersichtliche Straßen- und Kreuzungsbereiche geschaffen. Die Verkehrssicherheit wird hierdurch erheblich verbessert. Auch städtebaulich ist die Neugestaltung ein Zugewinn.
  • Auf einer Straßenlänge von insgesamt ca. 2000 Metern (beide Richtungen) wurden insgesamt 10.500 qm Asphalt eingebaut. Die Rad- und Fußwege wurden auf ganzer Länge erneuert.
  • Als Straßenbegleitgrün wurden insgesamt 52 Platanen und Linden gesetzt.

  • Leitungsarbeiten:

  • Kanalbau im Bereich des Knotens Langemarckstraße/ Westerstraße
  • Gas und Wasser in der Langemarckstraße
  • Diverse andere Leitungsarbeiten
  • Erneuerungen/Umlegungen) der unterschiedlichen Versorgungsträger
  • Lichtsignalanlage

    Die Lichtsignalanlage wurde auf Grundlage des letzten Technikstandes erneuert. Die Anlagen sind verkehrsabhängig programmiert. Für den ÖPNV sind Vorrangschaltungen nach dem neuen Bremer Steuerungsmodell integriert.


Die Maßnahme wurde realisiert von einer Bremer Arbeitsgemeinschaft (ARGE), bestehend aus den Firmen
- Matthäi
- Stehmeyer & Bischoff
- Siemer u. Müller