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Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

Auf dem Jan-Reiners-Wanderweg haben Fahrräder jetzt Vorfahrt

Senator Lohse: "Wichtiger Baustein für die Entwicklung von direkten Radrouten"

18.10.2013

Eine kleine Maßnahme mit großer Wirkung und freie Fahrt für den Radverkehr auf dem Jan-Reiners-Wanderweg zwischen Lilienthal und Autobahnzubringer Horn-Lehe: Das waren die wesentlichen Botschaften, die Bau- und Verkehrssenator Dr. Joachim Lohse gemeinsam mit der Leiterin des Amtes für Straßen und Verkehr, Brigitte Pieper, und dem Ortsamtsleiter von Borgfeld, Dr. Jürgen Linke, im Rahmen eines Pressetermins vor Ort am 18. Oktober 2013 zu verkünden hatten. Zum Abschluss der Bauarbeiten an den Kreuzungen des Jan-Reiners-Wanderweg mit den Straßen Am Borgfelder Deich, Hamfhofsweg und Am Lehester Deich, mit denen eine Bevorrechtigung für den Radverkehr durch Hochpflasterungen eingerichtet wurde, sollte vor allem die Bedeutung dieser wichtigen Radwegeverbindung zwischen Bremen und dem niedersächsischen Umland hervorgehoben werden.

"Die alltäglichen Wege, die Menschen in unserer Region mit dem Rad zurücklegen, werden immer länger. Dieser Trend wird durch immer mehr Pedelecs noch verstärkt. Die Einrichtung von Radrouten, ist deshalb für die Verkehrsentwicklung ein wichtiger Baustein", stellte Senator Lohse die Maßnahme heraus. "Diese Maßnahme steht im Einklang mit den im Oktober 2012 in der Sitzung der Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung und Energie beschlossenen Zielen des Verkehrsentwicklungsplans".

Der Jan-Reiners-Wanderweg ist wichtig für Alltagsradfahrer und für Fahrradtouristen. Er führt von Lilienthal über die Stadtteile Borgfeld und Horn-Lehe auf direktem Wege in die Stadt und bietet damit eine zügige und direkte Radwegeverbindung in die Bremer Innenstadt. Im Zuge der Maßnahme wurde auch der hintere Teil des Hamfhofsweges ab Jan-Reiners-Wanderweg (in Richtung Sportplatz SC Borgfeld) zu einer Fahrradstraße umgewidmet. Die Maßnahmen dienen der Förderung des Radverkehrs und der Erhöhung der Verkehrssicherheit. So wurden auch die Sichtbeziehungen zwischen den Verkehrsteilnehmern an den drei Querungen verbessert und durch Schilder auf die neue Situation hingewiesen.

"Eine Bevorrechtigung des Radverkehrs war nur zusammen mit einer baulichen Umgestaltung möglich", begründete die Leiterin des Amtes für Straßen und Verkehr die erforderlichen Umbaumaßnahmen. "Bei der Umsetzung der Vorfahrtsberechtigung an den drei Querungen mussten daher neben der Beschilderung als bauliche Unterstützung auch Hochpflasterungen und ein Durchziehen des Fahrbahnbelages auf dem Jan-Reiners-Wanderweg vorgesehen werden". Die Baukosten für alle drei Querungen belaufen sich auf ca. 60.000,- Euro.

In der Verlängerung des Jan-Reiners-Wanderwegs führt der Weg die meisten Radfahrerinnen und Radfahrer auf ihrem Weg in die Stadt auch durch die Straßen Helmer, H.-H.-Meier-Allee und Wachmannstraße, die damit insgesamt auch Teil der Gesamtroute sind. Auch hier wird es weitere Verbesserungen für den Radverkehr geben.