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Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

Entlastung für den Parkraum und besseres Durchkommen für Feuerwehr und Müllabfuhr

Erstes 'mobil.pünktchen' für Car-Sharing in Betrieb genommen

08.10.2013
Einweihung des ersten Bremer 'mobil.pünktchens' - v.l.n.r.: BREPARK Geschäftsführerin Erika Becker, Ortsamtsleiter Robert Bücking, Umwelt- und Verkehrssenator Joachim Lohse, Geschäftsführerin der cambio CarSharing GmbH Kerstin Homrighausen, jpg, 69.4 KB
Einweihung des ersten Bremer 'mobil.pünktchens' - v.l.n.r.: BREPARK Geschäftsführerin Erika Becker, Ortsamtsleiter Robert Bücking, Umwelt- und Verkehrssenator Joachim Lohse, Geschäftsführerin der cambio CarSharing GmbH Kerstin Homrighausen

Der erste der Bremer 'mobil.pünktchen' ist heute (8. Oktober 2013) von Umweltsenator Joachim Lohse gemeinsam mit Kerstin Homrighausen, Geschäftsführerin Cambio CarSharing GmbH, Erika Becker, Geschäftsführerin BREPARK GmbH und Ortsamtsleiter Robert Bücking in Betrieb genommen worden. Die neue Car-Sharing Station mit zwei Fahrzeugen liegt in der Hollerstraße an der Ecke Schmidtstraße. Dadurch kann die Nachbarschaft um rund 20 private PKW entlastet werden.

"Die 'Mobilpünktchen' schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe: Das Car-Sharing entlastet den Parkraum und die Umbauten verhindern gleichzeitig das Falschparken, so dass Feuerwehr und Müllabfuhr besser durchkommen", sagt Senator Joachim Lohse heute bei der Inbetriebnahme. Eine Gehwegnase an der Einmündung der Hollerstraße wird nun das bisher dort übliche Falschparken unterbinden. Ebenso ist der Gehweg in der Schmidtstraße verbreitert und durch Poller abgegrenzt. So ist der Gehweg breit genug für Fußgängerinnen und Fußgänger. Vor allem ist für Fahrzeuge von Müllabfuhr und Feuerwehr genug Platz auf der Fahrbahn, ohne dass der gegenüberliegende Gehweg überfahren werden muss.

'mobil.pünktchen': Entlastung für den Parkraum und besseres Durchkommen für Feuerwehr und Müllabfuhr, jpg, 69.1 KB
'mobil.pünktchen': Entlastung für den Parkraum und besseres Durchkommen für Feuerwehr und Müllabfuhr

Das erste 'mobil.pünktchen' ist der Beginn eines Netzwerkes von kleineren Car-Sharing Stationen in den engen Straßen der Innenstadtquartiere, das zusätzlich zu den größeren 'mobil.punkten' angelegt wird. Diese 'mobil.pünktchen' haben zumeist nur zwei Car-Sharing Stellplätze, dazu Fahrradständer und eine 'mobil.punkt'-Stele, damit die Stationen gut sichtbar sind. "Im Steintorviertel wie in den anderen dicht bebauten Innenstadtvierteln ist der Bedarf an Car-Sharing Stationen sehr hoch und die Möglichkeiten, sie einzurichten sind sehr beschränkt. Die 'mobil.pünktchen' bieten einen Ausweg aus diesem Dilemma", so Kerstin Homrighausen, Geschäftsführerin der cambio CarSharing GmbH, die die Stationen betreibt.

Im Viertel werden noch drei weitere 'mobil.pünktchen' entstehen, sie liegen an der Feldstraße Ecke Wernerstraße, der Schweizer Straße Ecke Römer Straße und an der Keplerstraße Ecke Am Bredenkamp. Die Planungen wurden im Detail mit Feuerwehr und Müllabfuhr abgestimmt. Ortsamtsleiter Robert Bücking. "Wir haben im Viertel viele Autos und schmale Straßen. Es wird an vielen Stellen geparkt, wo nicht geparkt werden darf – und das führt zu unhaltbaren Situationen sowohl für Fußgänger als auch für größere Fahrzeuge wie Müllabfuhr und Feuerwehr, die nicht durchkommen. Ortsamt und Beirat hoffen, dass die 'mobil.pünktchen' mit den Umgestaltungen drum herum die Lage verbessern."

36 weitere Standorte für 'mobil.pünktchen' sind von Beiräten und Ortsämtern der anderen Stadtteile gewünscht, in Findorff, Schwachhausen und Neustadt sind bereits 15 in der konkreten Planung. Sie sollen im Frühjahr 2014 in Betrieb gehen. BREPARK Geschäftsführerin Erika Becker: "Car-Sharing ist für modernes Parkraummanagement unverzichtbar. Deshalb ist der Ausbau des Stationsnetzes der richtige Weg." Die BREPARK GmbH verwaltet die Car-Sharing Stationen von Seiten der Stadt.

Fotos: Senator für Umwelt, Bau und Verkehr