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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Senatorin Stahmann begrüßt neue Quartiersmanagerin für Blumenthal

02.10.2013

Am 1. Oktober 2013 hat mit Carola Schulz die neue Quartiersmanagerin ihre Arbeit in Blumenthal aufgenommen. "Ich freue mich, dass wir mit Frau Schulz eine erfahrene Quartiersmanagerin gefunden haben, die über vielfältige Erfahrungen verfügt", erklärt Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen.

Die 37-jährige Sozialarbeiterin hat zuvor als Referentin in der Jugendbildungsstätte Lidice Haus gearbeitet. Zuletzt war sie im Projekt 'Wohnen in Nachbarschaften/Soziale Stadt' in Osterholz-Tenever tätig. Insbesondere die dort gemachten Erfahrungen im Bereich der Netzwerksarbeit, Bewohneraktivierung und bei der Verhandlung mit Vermietern zur Verbesserung der Wohn- und Wohnumfeldsituation, werden in ihrem zukünftigen Arbeitsfeld in Blumenthal hilfreich sein.
Eine ihrer ersten Aufgaben ist es, einen Standort im Blumenthaler Zentrum zu finden, der als Quartierstreffpunkt mit verschiedenen Angeboten für die Bewohnerinnen und Bewohner genutzt werden soll. In den ersten Wochen wird sie darüber hinaus Kontakt zu den verschiedenen Institutionen und Einrichtungen vor Ort aufnehmen.

Unterdessen sucht das Sozialressort bremenweit weiterhin Wohnungen und Immobilien zur Unterbringung von Flüchtlingen. Das ehemalige Pflegewohnheim an der Kapitän-Dahlmann-Straße wurde besichtigt, scheidet aber zum derzeitigen Zeitpunkt für die Unterbringung von Flüchtlingen aus. Das Sozialressort sieht zunächst Handlungsbedarf bei der Stabilisierung und Entwicklung des Quartiers.

"Mit Frau Schulz als Quartiersmanagerin ist eine wichtige Stelle zur vernetzten Quartiersentwicklung im Umfeld der George-Albrecht-Straße besetzt worden", so Senatorin Stahmann abschließend.

Zum Hintergrund:
Für das Quartier Blumenthal Zentrum wurde eine detaillierte Datenanalyse zur Bewohnerinnen- und bewohnerstruktur und sozialen Lage der dort lebenden Menschen erstellt. Es wurde ein sehr hoher Anteil von Menschen festgestellt, die auf soziale Transferleistungen angewiesen sind. Festgestellt wurde weiter, dass sehr viele der dort lebenden Menschen einen Migrationshintergrund haben. Aufbauend auf dieser Analyse werden jetzt Handlungsschritte erarbeitet, die zu einer Verbesserung der Lebenssituation führen sollen. Angestrebt wird, eine Förderung über das Programm Wohnen in Nachbarschaften (WiN) vorzunehmen. Die entsprechenden Vorbereitungen und Abstimmungen hierzu erfolgen zurzeit. Mit einer Förderung im Rahmen von WiN könnten dann auch verschiedene weitere Aktivitäten im Quartier initiiert werden.