Sie sind hier:

Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

Weitere Hinweise auf Blaualgen in Bremer Badeseen

25.07.2013

Mit dem Mahndorfer See und Sportparksee Gramke gibt es nun zwei weitere Badeseen in Bremen, in denen es Hinweise auf Blaualgen gibt. Im Waller Feldmarksee hat sich die Lage zwar etwas entspannt, dennoch ist die Blaualgenblüte immer noch präsent. Eine Besonderheit zeigt sich im Sportparksee Grambke, hier ist die Blaualge kaum sichtbar. Es handelt sich hierbei um die sogenannte "Igelalge", die möglicherweise zu Hautreizungen führen kann. Außerdem ist ein erhöhter pH-Wert von 9,2 gemessen worden. Daher sollten Personen mit empfindlicher Haut oder empfindlichen Augen in diesem See nicht baden!

Im Waller Feldmarksee und im Mahndorfer See sind die Blaualgen an der grünlichen Trübung des Wassers und an den grünlichen Schlieren oder Flocken auf dem Wasser zu erkennen. Da eine gesundheitliche Gefährdung nicht ausgeschlossen werden kann, wird empfohlen, in den Bereichen in denen die Blaualgen massiv auftreten nicht zu baden.
Einzelheiten zu den Badegewässern und auch zum Thema Blaualgen gibt es im Internet unter www.umwelt.bremen.de

Auf das Füttern von Enten sollte bei warmem Wetter verzichtet werden, denn deren Ausscheidungen und faulende Brotreste würden den Sauerstoffabbau in den ohnehin warmen Gewässern noch beschleunigen.