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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Isländischer Staatspräsident besucht Bremerhaven

Senator Martin Günthner sieht vielfältige Möglichkeiten für intensive Kooperation zwischen Island und Bremen

27.06.2013

Hafenbau im Norden Islands, die Zukunft der Polarforschung in der Arktis, nachhaltige Fischereipolitik und eine Fahrt durch den Containerterminal: Mit einem umfangreichen Besuchsprogramm hat der Staatspräsident Islands, Dr. Ólafur Ragnar Grímsson gemeinsam mit Bremens Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner, heute Bremerhaven besucht. Dabei traf Grímsson auch mit Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz und dem Stadtverordnetenvorsteher Arthur Beneken zusammen.

Direktorin Prof. Dr. Karin Lochte erläutert Islands Staatspräsidenten Dr. Ólafur Ragnar Grímsson die Arbeit des Alfred-Wegener-Instituts, JPG, 100.7 KB
Direktorin Prof. Dr. Karin Lochte erläutert Islands Staatspräsidenten Dr. Ólafur Ragnar Grímsson die Arbeit des Alfred-Wegener-Instituts

„Ich bin beeindruckt von dem großen Interesse, dass der Präsident Bremen und Bremerhaven mit seinem Besuch entgegengebracht hat. Wir haben eine Fülle von Themen identifiziert, die geeignet sind, die Zusammenarbeit zwischen Island und dem Land Bremen nachhaltig zu vertiefen“, bilanziert Martin Günthner.

Im Gespräch: (von rechts) Islands Staatspräsidenten Dr. Ólafur Ragnar Grímsson mit Wirtschaftssenator Martin Günthner und Oberbürgermeister Melf Grantz, JPG, 102.8 KB
Im Gespräch: (von rechts) Islands Staatspräsidenten Dr. Ólafur Ragnar Grímsson mit Wirtschaftssenator Martin Günthner und Oberbürgermeister Melf Grantz

Zu einem zentralen Projekt in der Zusammenarbeit könne sich dabei ein Hafenbauprojekt entwickeln, das im Nordosten Islands am Finnafjord entwickelt werden soll. Günthner kündigte an, dass bremenports bis Ende des Jahres gemeinsam mit den isländischen Kooperationspartnern einen Zeitplan für die weiteren Schritte erarbeiten werde. Die Überlegungen reflektieren, dass die Schifffahrtswege sich in den kommenden Jahrzehnten durch den Klimawandel verändern werden. Dies gebe der arktischen Region eine wachsende wirtschaftliche Bedeutung: „Mit einem klaren Bekenntnis der isländischen Institutionen zu diesem Projekt werden sich große Möglichkeiten für eine intensive Kooperation auf vielen Ebenen ergeben". Der Besuch des Staatspräsidenten sei dafür ein ermutigendes Signal gewesen.

Weitere Eindrücke des Besuches finden sich hier.
Fotos: Aljona Kabasch, Senatspressestelle