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Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen

5.000er Fahrgast wird am Sonntag auf neuer Fährverbindung erwartet

Positive Zwischenbilanz für die Weserfähre – Stadt am Fluss entdecken

31.05.2013
Dieter Stratmann, Geschäftsführer des Fährbetreibers Hal över, und Senator Martin Günthner freuen sich über die positive Resonanz der neuen Fährverbindung auf der Weser., JPG, 40.3 KB
Dieter Stratmann, Geschäftsführer des Fährbetreibers Hal över, und Senator Martin Günthner freuen sich über die positive Resonanz der neuen Fährverbindung auf der Weser.

Übereinstimmend zufrieden präsentierten heute auf dem Fährschiff "Pusdorp" Geschäftsführer Dieter Stratmann vom Fährbetreiber Hal över gemeinsam mit dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen Martin Günthner die Fahrgastzahlen des ersten Betriebsmonats der neuen Fährverbindung. Nach sieben Betriebstagen an Sonn- und Feiertagen und trotz ungünstiger Wetterlage im Mai hat die Fährverbindung zwischen Lankenauer Höft, der Überseestadt und dem Anleger Pier2/ Waterfront die Erwartungen der Initiatoren von Kultur Vor Ort e. V., dem Gröpelingen Marketing sowie den Beiräten Woltmershausen, Walle und Gröpelingen übertroffen: Mit fast 5.000 Fahrgästen im Monat Mai wurde der geografische Mittelpunkt der Stadt eine Drehscheibe für Ausflügler rund um die Weser.

"Die annähernd 5.000 Fahrgäste des ersten Betriebsmonats übertreffen alle Erwartungen. Der große Erfolg dieses neuen Angebots freut mich sehr. Ich bin froh, dass wir hier ein Modellprojekt unterstützen konnten, dass so gut angenommen wird", sagt Senator Martin Günthner. Herausragend ist die Nutzung der Fähre durch Radfahrer. Knapp zwei Drittel der Fährnutzer sind mit dem Fahrrad unterwegs. Die Fahrziele sind in alle Richtungen der Stadt verstreut. Das Interesse an neuen Wegeverbindungen Richtung Überseestadt oder durchs Blockland in Richtung Vegesack ist besonders groß.
Besonders auffällig: Nicht nur Fährbegeisterte aus Gröpelingen, Woltmershausen und Walle nutzen die neue Überfahrt. Viele Gäste kommen aus dem Viertel, Schwachhausen, Findorff und der Neustadt und nahezu 20% der Befragten sogar aus dem näheren Umland (Syke, Weyhe, Seehausen, Aumund und Ritterhude).
Gleich zu Beginn hatten die Initiatoren mit einer Besucherbefragung begonnen, um am Ende der ersten Saison im September ausführlich darüber zu beraten, ob das Angebot wirtschaftlich tragfähig oder sogar ausbaubar ist.
Die Fahrgäste gaben bei der Befragung auch an, dass sie sich eine Ausweitung des Fährbetriebs auf die Samstage wünschen, um auch die Einkaufsmöglichkeiten in der Waterfront und Überseestadt nutzen zu können.
"Wenn sich jetzt das Wetter stabilisiert und die Temperaturen steigen, hat das Projekt sehr gute Aussicht auf Verstetigung und Ausbau", so Dieter Stratmann, der ausdrücklich für die Unterstützung von Beiräten und Wirtschaftsressort dankte. Auf den 5.000en Fährgast wartet am Sonntag dann auch eine kleine Überraschung.

Fährzeiten: sonn- und feiertags zwischen 10 Uhr und 18.30 Uhr
alle 30 Minuten ab Anleger PIER 2/Waterfront: ab 10.30 Uhr, Molenturm: ab 10.40h, Lankenauer Höft: 10:50 Uhr Pendelverkehr bis 18.30h
1. Mai bis 29. September 2013
Weitere Informationen: www.kultur-vor-ort.com

Foto: Gröpelingen Marketing