Sie sind hier:

Senatskanzlei

Zum Welterbetag am 2. Juni öffnet das Rathaus seine Türen

29.05.2013

Offene Türen im Welterbe Rathaus: Wer schon immer einmal Bremens schönstes und wichtigstes Gebäude besichtigen wollte, sollte sich den kommenden Sonntag vormerken. Am 2. Juni 2013 ist wieder Welterbetag und damit Gelegenheit, das über 600 Jahre alte Rathaus sowie das Neue Rathaus, das in diesem Jahr 100 Jahre alt wird, einmal genauer in Augenschein zu nehmen. Dies ist von 11 bis 16.30 Uhr möglich. In dieser Zeit können die historischen Räume in der 1. Etage besichtigt werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses sowie Gästeführerinnen und Gästeführer der Bremer Touristik Zentrale (BTZ) sind vor Ort, um die Bedeutung der Räume zu erläutern. Zudem bietet es sich an, den Rathausbesuch mit einem Abstecher in die Ausstellung „Für Bürger und Senat“ zu verbinden, die in der Unteren Rathaushalle gezeigt wird. Zu sehen sind Bilder aus dem Entstehungsjahr des Neuen Rathauses (1913) und ganz aktuelle Fotos aus 2013. Sie laden dazu ein, die Innen- und Außenansichten des Neuen Rathauses im Abstand eines Jahrhunderts auf sich wirken zu lassen und zu vergleichen. Persönliche Aussagen von Beschäftigten sowie Besucherinnen und Besuchern ergänzen die Bilder.

Blick in die Obere Rathaushalle, jpg, 322.9 KB
Blick in die Obere Rathaushalle

Der Welterbetag, ausgerufen von der Deutschen UNESCO-Kommission, findet seit 2005 an jedem ersten Sonntag im Juni statt. Sinn und Ziel ist es zum einen, die Welterbestätten für die Bevölkerung erlebbar zu machen und die eigene Kultur als Teil des vielfältigen Erbes der Menschheit zu verstehen. Jede Welterbestätte ist ein Ort auf einer faszinierenden Landkarte der kulturellen Unterschiede. Zugleich sollen die deutschen Kultur- und Naturstätten, die in die Welterbeliste der Vereinten Nationen aufgenommen wurden, als Orte besonders sorgfältiger Denkmalpflege in das Bewusstsein der Öffentlichkeit eingehen. Seit 2004 gehören das Bremer Rathaus und der Roland zum kulturellen Welterbe der Menschheit.

Foto: Senatspressestelle