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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Senatorin Stahmann bittet um Unterstützung für Elternbefragung

Forschungsverbund DJI/TU Dortmund erheben den weiteren Bedarf

17.05.2013

Mit einer Befragung zum Bedarf an Kindertagesbetreuung wendet sich in diesen Tagen ein Forschungsverbund aus Deutschem Jugendinstitut (EDJI) und der Technischen Universität Dortmund an Eltern in ganz Deutschland. Bremen beteiligt sich an der Befragung als einziger Stadtstaat und mit Nürnberg zusammen als eine von zwei Großstädten mit über 500.000 Einwohnern. "Wir nutzen das Angebot des Forschungsinstituts, weil wir uns weitere Hinweise für den langfristigen Bedarf an Kindertagesbetreuung in Krippen und Kindergärten sowie bei Tagesmüttern und -vätern versprechen", sagte Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen.

Die Studie wird finanziert vom Bundesfamilienministerium, die Daten sollen bis auf die Ebene der Stadtteile genau ausgewertet werden. Erhoben wird der Betreuungsbedarf von Eltern mit Kindern unter drei Jahren. Die Studie des Forschungsverbundes DJI/TU Dortmund ergänzt die Erkenntnisse, die Bremen im Jahr 2012 aus einer eigenen Studie mit dem Sozialforschungsinstitut forsa gewonnen hat. Die Senatorin bittet alle Eltern, die in diesen Tagen vom Forschungsverbund angeschriebenen werden: "Bitte unterstützen Sie die Forscher und beteiligen sich an der Erhebung, auch wenn Sie aktuell keinen Betreuungsplatz wollen, oder wenn Sie für Ihr Kind schon einen haben."

Das gesamte Forschungsdesign hat der Forschungsverbund ausgearbeitet und damit an frühere Studien angeknüpft. Dazu gehört auch, dass Eltern mit mehreren Kindern für jedes Kind einen separaten Fragebogen bekommen und gebeten werden, jeden dieser Fragebögen separat auszufüllen. Diese zusätzliche Arbeit trägt nach Angaben der Forscher dazu bei, die Aussagefähigkeit der Ergebnisse zu verbessern.

Der Forschungsverbund hat zugesichert, dass sämtlichen Bestimmungen des Datenschutzgesetzes beim Bund und im Land Bremen eingehalten werden. Eltern schicken ihren Antwortbogen ohne Absender an den Forschungsverbund zurück, eine Verknüpfung der Antworten mit persönlichen Daten (Name; Anschrift; Einkommen) ist damit ausgeschlossen. Die Daten werden nur zu Forschungszwecken und für die Abschätzung zukünftiger Bedarfe erhoben.