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Senatskanzlei

Langjährige Beziehungen zwischen Bremen und Marokko

Marokkanischer Botschafter zum Antrittsbesuch beim Bürgermeister

19.04.2013
Dr. Omar Zniber beim Eintrag in das Goldene Buch. Im Hintergrund: Bürgermeister Jens Böhrnsen, Wirtschaftsrat der Botschaft Mohamed Farhane und Honorarkonsul von Marokko, Senator a.D. Volker Kröning (v.l.), jpg, 127.8 KB
Dr. Omar Zniber beim Eintrag in das Goldene Buch mit Bürgermeister Jens Böhrnsen, Wirtschaftsrat Mohamed Farhane und Honorarkonsul Volker Kröning (v.l.)

Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen hat heute (19. April 2013) den Botschafter des Königreichs Marokko, Dr. Omar Zniber, im Rathaus empfangen. Der Botschafter kam zum Antrittsbesuch in die Hansestadt. In seinem Eintrag in das Goldene Buch wünschte der Botschafter dem Senat und allen Bremerinnen und Bremern "Erfolg, Stabilität und eine gute Entwicklung." Und weiter: "Bremen ist ein der Welt zugewandtes Land, mit dem sich das Königreich Marokko eine gute Zusammenarbeit wünscht." Bürgermeister Böhrnsen freute sich über die Visite des Botschafters und unterstrich: "Verbindungen zwischen Bremen und Marokko bestehen seit über 200 Jahren. Diese Beziehungen wollen wir pflegen, ausbauen und stärken."

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Gedankenaustausch

Beim Gedankenaustausch zwischen dem Bremer Regierungschef und dem Botschafter des Königreiches kamen unter anderem der Föderalismus in der Bundesrepublik und die Regionalisierung in Marokko zur Sprache. Weitere Programmpunkte des Besuchsprogrammes waren ein Antrittsbesuch im Parlament beim Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft, Christian Weber, ein Besuch in der Handelskammer zum Gespräch mit dem Vizepräsidenten Matthias Claussen und ein Gespräch mit dem Staatsrat beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen sowie der BLG Logistics Group. Der Botschafter wurde begleitet vom Honorarkonsul Marokkos, Senator a.D. Volker Kröning, sowie dem Wirtschaftsrat der Botschaft, Mohamed Farhane. Zahlreiche Unternehmen aus der nordwestdeutschen Region sind im Königreich Marokko tätig. Besonders zu erwähnen ist das EUROGATE-Containerterminal in Tanger. Der Bereich der erneuerbaren Energien ist ein weiteres Gebiet für eine verstärkte deutsch-marokkanische Zusammenarbeit. Diese findet in zahlreichen Bereichen erfolgreich statt, zum Beispiel in einem Workshop über die Beziehungen zwischen Seehäfen und Logistikzentren, organisiert von der Agence Nationale des Ports (ANP) und dem Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL).