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Senatskanzlei

Großes Interesse am Bremer Rathausgespräch

27.02.2013
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Rund 200 Gäste informierten sich beim Rathausgespräch

Rund 200 Gäste waren gestern (26.02.2013) in der Oberen Rathaushalle zu Gast, um mit dem Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Peter Bofinger und Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner unter dem Titel "Zurück zur D-Mark?" über Ursachen und Folgen der Euro-Krise zu diskutieren. Bofinger, der den so genannten "fünf Wirtschaftsweisen" angehört, die die Bundesregierung in wirtschafts- und finanzpolitischen Fragen beraten, ließ keinen Zweifel an seiner Überzeugung: Deutschland braucht den Euro! Senator Günthner hob die positive Bedeutung des EU-Binnenmarktes und der gemeinsamen Währung für die bremische Wirtschaft hervor. Ein "Kaputtsparen" der finanziell angeschlagenen südeuropäischen Volkswirtschaften sei nicht nur unverantwortlich gegenüber der dortigen Bevölkerung sondern auch schädlich für die exportorientierte bundesdeutsche Wirtschaft. Beide waren sich einig, dass die Länder Europas nur gemeinsam in der Lage sind, sich gegen die Macht der Finanzmärkte durchzusetzen und dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über ordentliche Lohn- und Einkommenszuwächse wieder stärker am wachsenden volkswirtschaftlichen Wohlstand beteiligt werden müssten.