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Senatskanzlei

Was gut ist, kann noch besser werden: Jugendliche tauschten sich im Rathaus über Beteiligungsprojekte aus

26.02.2013

Eigentlich sollte der Festsaal des Bremer Rathauses für die Veranstaltung „Wem gehört die Stadt“ ausreichen. Aber das Interesse bei den jungen Leuten war so groß, dass kurzerhand in die große Obere Rathaushalle ausgewichen wurde. So zahlreich wollten Jugendliche gestern Abend (25.2.2013) dabei sein, wollten selber präsentieren und erleben, wie groß die Bandbreite an Jugendbeteiligung in dieser Stadt bereits ist. Die Arbeit von insgesamt 18 Projekten ließ sich auf ansprechend gemachten Stelltafel nachvollziehen, viele Akteure waren vor Ort, um selber zu informieren und sich mit anderen auszutauschen. Und darum ging es ja auch: Um gegenseitiges Kennenlernen, um Tipps und weitere Perspektiven. „Wir wollen einen Beteiligungskoffer für Bremen packen mit vielen Anregungen und Ideen“, fasste Heike Blanck, Fachfrau für Jugendbeteiligung, die Zielvorstellung zusammen. Auch Stadtteilpolitiker waren gekommen, um den jungen Leuten zuzuhören und Anregungen mitzunehmen.

Gut besucht:
Gut besucht: "Wem gehört die Stadt?"

„Es ist bewundernswert, was Jugendliche jetzt schon überall in den Stadtteilen auf die Beine gestellt haben“, sagte Bürgermeister Jens Böhrnsen, der zu diesem Treffen ins Rathaus eingeladen hatte. „Ich habe den großen Wunsch, dass sich noch mehr junge Leute beteiligen und diese hier gezeigten wunderbaren Projekte zum Ansporn nehmen“. Und er verwies darauf, dass Bremen mit Einführung des Wahlrechtes ab 16 als erstes Bundesland ein wichtiges Zeichen für aktive Jugendbeteiligung gesetzt habe und damit Vorbild für andere Bundesländer geworden sei. Auch der Gastredner, der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Roland Roth zeigte sich beeindruckt davon, wie weit die Beteiligung junger Leute in Bremen bereits entwickelt worden ist. „Bremen ist auf einem sehr guten Weg“, bescheinigte er den Akteuren.

Rege Beteiligung an den Ausstellungsständen, JPG, 169.1 KB
Rege Beteiligung an den Ausstellungsständen

Was gut ist, kann noch besser werden: Im Verlaufe des Abends sammelten die jungen Leute eine Reihe von Anregungen und Vorschlägen und schrieben auf, was fehlt, was besser gemacht und in Zukunft vorangebracht werden kann. Das soll demnächst ausgewertet und möglichst umgesetzt werden. Die Band „Spunxx“ sorgte derweil für gute Stimmung, und die Gruppe „Integration durch Kunst“ stellte sich mit ihrer Tanz-Theater-Einlage „Du bist etwas Besonderes“ vor.

Folgende Projekte der Jugendbeteiligung waren anwesend: Jumpin Obervieland, Die Stadtteilchecker, Heimat Junge Eichen, Kinder- und Jugendbeirat Burglesum. Jugendbeirat Neustadt, Jugendbeirat Huchting, Jugendparlament Gröpelingen, Spielleitplanung Schwachhausen, Projekt Jugendbeteiligung in Findorff, Projekt Junges Bremen, Projekt SV-Beraterinnen, Jugendbeteiligung mit Hammer und Pinsel, Bremer Stadtforscher, Werderfans gegen Diskriminierung, Beteiligungsspirale, Zukunftswerkstatt, Gruppe Integration durch Kunst und Jugendforum Vegesack.
Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Lidice Haus statt.

Fotos: Senatspressestelle