Sie sind hier:

Der Senator für Inneres

Industrie im Land Bremen: Stabile Entwicklung im Jahr 2012

26.02.2013

Das Statistische Landesamt teilt mit:

Die bremischen Industriebetriebe setzten im Jahr 2012 6,0 Prozent mehr um als im Vorjahr, teilt das Statistische Landesamt Bremen mit. Die Umsätze der Industrie kletterten damit auf ein Rekordhoch von 24,3 Milliarden Euro.
Besonders die Geschäfte mit Kunden außerhalb der Eurozone liefen gut. Die Umsätze stiegen hier deutlich an (+ 15,2 Prozent), so dass ein Drittel der gesamten Industrieumsätze mit Abnehmern außerhalb der Eurozone getätigt wurden. Die Umsätze mit der Eurozone sanken hingegen um -3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Auslandsumsätze insgesamt stiegen um 7,3 Prozent auf rund 13 Milliarden Euro. Die Exportquote lag 2012 bei 53,8 Prozent. Zum Vergleich: im Jahr 2011 lag die Exportquote bei 53,1 Prozent.

Ein Umsatzplus in Milliardenhöhe erwirtschaftete 2012 der exportstarke bremische Fahrzeugbau (+9,1 Prozent), darunter auch der Schiffbau mit einem Plus von 278 Millionen Euro (+35,7 Prozent).
Im Jahresdurchschnitt zeigt sich auch die Beschäftigtensituation in der bremischen Industrie robust. Trotz eingetrübter Auftragslage (-9,7 Prozent) im Jahr 2012 wurden rund 1600 Personen (+3,5 Prozent) mehr beschäftigt als im Vorjahr. Leiharbeiter und Leiharbeiterinnen werden nicht erfasst. Die stark positive Entwicklung der Beschäftigtenzahlen schwächte sich im 4. Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht ab (+1,5 Prozent).

Im letzten Jahresviertel setzte die bremische Industrie 2,6 Prozent weniger um als im Vorjahreszeitraum. Die unsichere Entwicklung der Auftragseingänge und der Umsatzrückgang bei den Herstellern von Vorleistungsgütern hatten diese Entwicklung bereits angezeigt. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass im 4. Quartal 2012 zwei Arbeitstage weniger als 2011 zur Verfügung standen. Die Auftragseingänge gingen im 4. Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erneut zurück (-21,6 Prozent), so dass der Ausblick auf 2013 zunächst verhalten ist.

Weitere Auskünfte erteilt:
Kirsten Untz
Telefon: (0421) 361 6067
E-Mail: kirsten.untz@statistik.bremen.de