Sie sind hier:
  • Europas Tag des Meeres kommt nach Bremen

Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen

Europas Tag des Meeres kommt nach Bremen

Senat beschließt Ausrichtung des European Maritime Day 2014

29.01.2013

Der Mai des kommenden Jahres wird in Bremen im Zeichen des Meeres stehen. Das hat der Senat in seiner heutigen Sitzung (29.01.2013) beschlossen. Zum ersten Mal wird am 20. Mai der „Europäische Tag des Meeres“ in einer Deutschen Stadt Station machen. Nachdem die EU-Kommission im Jahr 2008 beschlossen hat, jährlich einen European Maritime Day durchzuführen, hat die Veranstaltung bislang unter anderem in Rom, Danzig und Göteborg stattgefunden. In diesem Jahr wird die Konferenz auf Malta tagen. Dort wird Wirtschaftssenator Martin Günthner der Staffelstab für Bremen übergeben werden. Der europäische Tag des Meeres soll durch zahlreiche Aktivitäten auf die besondere Bedeutung der Ozeane und Meere für Europa und seine Regionen aufmerksam machen. Schwerpunkt des „Europäischen Tages der Meere“ bildet jeweils eine zentrale Konferenz der EU-Kommission, die jedes Jahr in einem anderen EU-Mitgliedstaat stattfindet. Ergänzend zu dieser Konferenz sollen an den Tagen um den 20. Mai herum in allen EU-Mitgliedstaaten vielfältige Veranstaltungen organisiert werden.

Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen hat bereits im Jahre 2008 erstmals das Interesse Bremens an der Ausrichtung des „Europäischen Tages der Meere“ gegenüber der EU-Kommission deutlich gemacht und dieses Interesse in der Folge-zeit in Gesprächen mit dem zuständigen Kommissar für Fischerei und maritime Angelegenheiten sowie auch gegenüber der Bundesregierung bekräftigt. Bremen wurde daraufhin seitens der Kommission für das Jahr 2014 als Ausrichter des EMD ausgewählt.

Wirtschaftssenator Martin Günthner: „Die Ausrichtung des „Europäischen Tages der Meere“ bietet Bremen eine ausgezeichnete Gelegenheit, seine maritimen Kompetenzen in ein großes Schaufenster zu stellen. Für die maritime Wirtschaft des Landes Bremen sowie für Vertreter von Verbänden und Interessenorganisationen bieten sich vielfältige Möglichkeiten, ihre Kompetenzen einem europäischen Interessentenkreis zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen.“

Zur Vorbereitung der Veranstaltung wird jetzt eine ressortübergreifende Planungsgruppe eingesetzt. Die Kosten für die Veranstaltung werden mit 750.000 € kalkuliert, die zum Teil von der EU und zum Teil durch Sponsoring mitfinanziert werden sollen. Aus dem Haushalt des Wirtschaftssenators sind 200.000 € für diese Veranstaltung vorgesehen.