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Der Senator für Inneres

Statistisches Jahrbuch 2012 jetzt erhältlich

Das Statistische Landesamt Bremen teilt mit:

20.12.2012

Wie immer zum Jahresende erscheint das Statistische Jahrbuch – die umfassende Querschnittsveröffentlichung des Statistischen Landesamtes Bremen. Und wie gewohnt vermittelt das Jahrbuch einen kompakten Überblick über die demografischen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Verhältnisse im Land Bremen und seine beiden Städte. Gezeigt werden nicht nur die aktuellen Ergebnisse der verschiedenen Statistiken, die im Laufe des Jahres 2011 erhoben und in den letzten Monaten zu Jahresergebnissen aufbereitet wurden. Viele der 234 Tabellen und 78 Grafiken enthalten Vergleichsdaten der Vorjahre, damit Veränderungen und Entwicklungen deut¬lich werden.

Vieles ist aber auch neu an der Ausgabe 2012 des Jahrbuches. Bestehende Tabellen wurden überarbeitet, einige ganz neu eingefügt, andere gestrichen, weil sie den aktuellen Informationsbedürfnissen nicht mehr entsprachen. Äußerlich präsentiert es sich in einer neuen Aufmachung. Die „Bremer Silhouette“ als neues „Markenzeichen“ der Veröffentlichungen des Statistischen Landesamtes verdeutlicht auf den ersten Blick, was hinter dem Umschlag zu erwarten ist: Zahlen über das Land Bremen für Leserinnen und Leser im Land Bremen. Damit bleibt das Statistische Jahrbuch ein unverzichtbares Nachschlagewerk für alle, die statistische Daten und Fakten für ihre Arbeit nutzen oder sich einfach nur informieren möchten.

Aus dem Inhalt:

  • Das Thema "Bevölkerung" ist eines der umfassendsten im Statistischen Jahrbuch. Die Bevölkerung im Land Bremen ist im Jahr 2011 leicht gewachsen (+595 Personen). Wie schon in der Vergangenheit ist dieses Plus auf Zuwanderungen aus dem In-und Ausland zurück zu führen.
  • Besonders attraktiv ist Bremen für junge Menschen zwischen 20 und 30 Jahren: 43 Prozent aller Zugezogenen gehören dieser Altersgruppe an. Der Wanderungsaustausch mit den Staaten der EU unterlag 2011 einer besonderen Dynamik: die Zahl der Zuzüge hat zu- und die Fortzüge haben abgenommen.
  • Trotz der Zuzüge junger Menschen altert auch die Bevölkerung im Land Bremen: 21,5 Prozent der Bevölkerung ist 65 Jahre alt oder älter. Auf 100 20- bis unter 65-Jährige kommen 35,1 über 64-Jährige. Vor 10 Jahren lag dieses Verhältnis bei 100 zu 30,6, 1950 bei 100 zu 16,2.
  • Der natürliche Saldo, also die Zahl der Geburten abzüglich der Zahl der Gestorbenen, ist im Land Bremen seit 1969 negativ.
  • Eine Folge des demografischen Wandels ist die Zunahme der Pflegebedürftigen. Seit 2001 ist deren Zahl um knapp 19 Prozent gestiegen. Zwei Drittel der Pflegebedürftigen sind Frauen. Männer und Frauen unterscheiden sich deutlich in Bezug auf die Leistungs¬arten, die sie beziehen: pflegebedürftige Männer erhal¬ten häufiger Pflegegeld als Frauen.
  • Die Alterung der Bevölkerung wirkt sich auch auf die Altersstruktur der Erwerbstätigen aus: waren 1990 noch rund 10 Prozent der Erwerbstätigen 55 Jahre oder älter sind es 2011 etwa 19 Prozent.
  • Die Wirtschaft Bremens ist 2011 weiter im Aufwärtstrend, das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wuchs im Vergleich zum Vorjahr um knapp 4 Prozent. Damit übertraf Bremen das Vorkrisenniveau des Jahres 2008. Maßgeblichen Anteil an der Entwicklung hatte das Verarbeitende Gewerbe. Die preisbereinigte Leistung stieg hier 2011 um 10 Prozent.
  • Die wirtschaftliche Entwicklung wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus: die Zahl der Erwerbstätigen und Arbeitnehmer hat im Vergleich zu 2010 deutlich zugenommen.
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Eine gedruckte Ausgabe des Statistischen Jahrbuchs ist erhältlich zum Preis von 18 EUR (zuzüglich Versandkosten) beim Statistischen Landesamt Bremen, An der Weide 14-16, 28195 Bremen, Telefon: (0421) 361 6070, Telefax: (0421) 361 6168, E-Mail: info@statistik.bremen.de.

Ein kostenfreier Download der PDF-Datei ist ebenfalls möglich unter www.statistik.bremen.de.

Trotz seines Umfangs stellt das Statistische Jahrbuch lediglich einen Ausschnitt aus dem umfassenden Daten- und Veröffentlichungsangebot des Statistischen Landesamtes Bremen dar. Die gewonnenen Daten werden in unterschiedlichen Formaten und Zugangswegen bereitgestellt.

Weitere Informationen auf www.statistik.bremen.de oder beim zentralen Auskunftsdienst unter der E-Mailadresse: info@statistik.bremen.de oder bei Barbara Rösel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: (0421) 361 2642, E-Mail: barbara.roesel@statistik.bremen.de