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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

„Stadtteilstrolche“ und Senatorin Stahmann öffnen 17. Kalendertürchen im Rathaus

17.12.2012

Zum feierlichen Anlass im Rathaus sind sie stilecht mit dem Bollerwagen vorgefahren: Emil und die sieben Stadtteilstrolche vom Kinderladen in der Friesenstraße. Jaap, der Älteste, ist schon fast drei Jahre alt, Ida, die Jüngste, noch nicht mal anderthalb. Was sie ins Rathaus führt, ist Türchen Nummer 17 vom Adventskalender im Foyer, direkt vor dem imposanten Tannenbaum mit seinen roten Kugeln.

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Die acht Stadtteilstrolche, Dr. med. Jochen Holdorff und Senatorin Anja Stahmann

Ella, Lena, Jaap, Ida, Emil, Juna und Theo – das sind die Stadtteilstrolche. Und Tim, der das Türchen mit der Nummer 17 geöffnet und den Gutschein über 250 Euro herausgefischt hat. „Das Geld werden wir für unsere pädagogische Arbeit verwenden“, sagte Gruppenleiterin Monika Schucht. Außerdem packten die Kinder ein altersgerechtes Brettspiel aus dem Weihnachtspapier aus sowie eine quietschgelbe Enten-Handpuppe. Den kulinarischen Rahmen bildeten Weihnachtsgebäck, Apfelsaft und Schokolade.

Die Spende kommt von Dr. med. Jochen Holdorff und seinem Kollegen Dr. med. Sven Offen. Sie unterstützen die Adventskalender-Aktion im Rathaus schon seit ihrem Entstehen im Jahr 2007. Seitdem werden Kinder aus ausgewählten Kitas, Kindergruppen und Horten an jedem Wochentag im Dezember ins Rathaus eingeladen und öffnen ein Türchen – bis zum Heiligabend. Ingelore Rosenkötter hatte diese Tradition als Sozialsenatorin begründet, inzwischen liegt sie in den Händen von Bürgermeiser Jens Böhrnsen und Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen.

Angesichts der ansteckend strahlenden Kindergesichter sagte Jochen Holdorff, Vater dreier Kinder, von denen das jüngste erst wenige Wochen alt ist: „Dies ist mein schönster Termin im ganzen Jahr.“ Anja Stahmann bedankte sich für die Spende: „Für mich ist Weihnachten ein wunderschönes Fest. Ich freue mich, dass wir in diesen Tagen so viele Bremerinnen und Bremer gefunden haben, die mit dazu beitragen, den Adventskalender zu füllen und damit vielen, vielen Kindern eine Freude zu machen.“

Foto: Senatspressestelle