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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Senatorin Stahmann empfiehlt: Altersfreigabe beachten

13.12.2012

„Computerspiele und Filme für Kinder und Jugendliche sind aus gutem Grund mit einer Altersfreigabe versehen.“ Mit diesen Worten appellierte Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen, an alle „Weihnachtsfrauen“ und „Weihnachtsmänner“, diese Altersfreigabe beim Weihnachtseinkauf für Kinder und Jugendliche zu beachten: „Nicht alle Computerspiele, die bei Kindern oder Enkelkindern ganz oben auf dem Wunschzettel stehen, sind auch wirklich für ihre Altersgruppe freigegeben", betonte sie. Die Alterskennzeichnung ist immer unten links auf der Frontseite der Verpackung aufgedruckt, und außerdem auf der CD oder DVD selbst.

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Die Altersfreigabe wird unter Beteiligung der Obersten Landesjugendbehörden von der Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) und der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) vorgenommen. „Ihre Entscheidungen sind vielleicht nicht immer unumstritten“, sagte die Senatorin, „aber sie sind eine wichtige Orientierungshilfe: Wer sich danach richtet, kann davon ausgehen, dass Experten das Spiel oder den Film geprüft und eine Einschätzung vorgenommen haben, die den Entwicklungsstand des Kindes zu Grunde legt.“ Computerspiele mit USK-Alterskennzeichnung würden in einem bundesweit einheitlichen Verfahren unter Gesichtspunkten des gesetzlichen Kinder- und Jugendschutzes geprüft. Die FSK stelle zudem ihre Begründungen zu ihren Film-Freigaben für Eltern, Lehrer, Pädagogen, Kinder und Jugendliche ins Internet (www.fsk.de).

Ergänzend zu den Altersfreigaben sollten Eltern sich ein eigenes Urteil bilden, rät die Senatorin: „Kinder reagieren sehr unterschiedlich auf das, was sie auf dem Bildschirm wahrnehmen.“ Das sei besonders bei jüngeren Kindern zu beachten. „Manchmal ängstigen sie sich bei ganz harmlos scheinenden Szenen.“ Deshalb sei es empfehlenswert, Filme oder Spiele zumindest beim ersten Mal gemeinsam mit den Kindern anzusehen oder zu spielen, besonders wenn die Kinder jünger sind. Eltern können dann eventuell entstehende Ängste besser auffangen.“