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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

A 27 zwischen Schwanewede und Uthlede fertig gestellt

11.12.2012

Das letzte Teilstück der Bundesautobahn A27 ist fertiggestellt. Nach sieben Monaten Bauzeit konnte der acht Kilometer lange Abschnitt, der in der Zuständigkeit der Bremer Bauverwaltung liegt, für den Verkehr freigegeben werden. Aufgrund der aktuellen winterlichen Witterungsverhältnisse stehen abschließende Fahrbahnmarkierungsarbeiten sowie Tests zur Griffigkeit der neuen Fahrbahnoberfläche noch aus. Diese Arbeiten werden im Frühjahr 2013 im Rahmen von Tagesbaustellen nachgeholt. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit im besagten Streckenabschnitt bleibt deshalb zunächst auf 100 Kilometer pro Stunde beschränkt.

Mit der Fertigstellung endet ein zehnjähriges Bauprogramm für den Ausbau und die Sanierung der A27 zwischen den Anschlussstellen Bremer Kreuz und Uthlede (Landkreis Cuxhaven) auf einer Länge von 40 Kilometern.

“Dem Bund und dem Land Bremen ist es wichtig, dass die Hafenstandorte an der Nordseeküste mit dem Hinterland durch ein intaktes, leistungsfähiges Straßennetz verbunden sind. Die A 27 ist eine wichtige Verbindungsstrecke, der Ausbau und die Sanierung des letzten Abschnittes ist nun abgeschlossen“, sagte Joachim Lohse, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr.

Die Fahrbahnen in beiden Fahrtrichtungen wurden erneuert, der Seitenstreifen verbreitert, Lärm mindernde Beläge eingebaut, die Schutzplanken auf den neuesten Stand gebracht sowie fünf Brückenbauwerke verbreitert und saniert. Zum Schutz der angrenzenden Wasserschutzgebiete wurden die Entwässerungseinrichtungen für den Fahrbahnkörper erneuert und Rückhaltebecken angelegt, die mit moderner Abscheidetechnik für Schadstoffe ausgerüstet wurden. „So konnten die Sicherheitsniveaus für Mensch und Natur insgesamt deutlich verbessert werden“, so Senator Joachim Lohse.

In die Sanierung und den Ausbau der A27 zwischen den Anschlussstellen Bremer Kreuz und Uthlede hat der Bund insgesamt 200 Millionen Euro investiert. Die Kosten für die Sanierung des letzten Bauabschnitts belaufen sich auf 50 Millionen Euro.