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Der Senator für Inneres

Bremer Exporte deutlich dynamischer

Das Statistische Landesamt teilt mit:

31.08.2012

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2012 stiegen die bremischen Exporte gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres um 15,2 Prozent auf knapp 8,6 Milliarden Euro. Die Ausfuhren der Bundesrepublik Deutschland erhöhten sich dagegen um 4,8 Prozent auf 550,4 Milliarden Euro.

Bremische Firmen exportierten im ersten Halbjahr 2012 Waren in den EU-Raum mit einem Gesamtwert von mehr als 4,9 Milliarden Euro (+9,7 Prozent). In die übrigen europäischen Staaten wurden knapp 0,6 Milliarden Euro exportiert. Dies war sogar ein Plus von 14 Prozent bei einem Aufkommen von 573,8 Millionen Euro. Hier zeigt sich auch, dass sich die derzeit schwächer werdende Konjunktur auf die EU-Länder beschränkt.

In den amerikanischen Raum exportierten bremische Firmen in den ersten sechs Monaten des Jahres Waren mit einem Gesamtwert von knapp 1,7 Milliarden Euro. Dies war ein Zuwachs um mehr als 0,5 Milliarden Euro bzw. 44,8 Prozent. In den asiatischen Raum wurden im gleichen Zeitraum Waren von mehr als 1,2 Milliarden Euro exportiert (+5,0 Prozent).

Auf einem wesentlich geringeren Niveau bewegten sich dagegen die bremischen Exporte nach Afrika und Australien/Ozeanien. Während sich die Ausfuhren nach Afrika um 50 Prozent auf rund 172 Millionen Euro steigerten, ergab sich für Australien/Ozeanien ein geringfügiger Rückgang um 3,5 Prozent auf 104 Millionen Euro.

Die sich abschwächende Konjunktur stellte sich auch bei den Importen nach Bremen dar. So reduzierten sich die Einfuhren im ersten Halbjahr um 3,1 Prozent auf mehr als 6,6 Milliarden Euro. Die Importe aus dem EU-Raum gingen sogar um 8,7 Prozent auf gut 3 Milliarden Euro zurück. Für die übrigen europäischen Staaten wurde ein Rückgang um 11,2 Prozent verzeichnet.

Die Importe Bremens aus dem amerikanischen Kontinent reduzierten sich im ersten Halbjahr um 9,8 Prozent auf gut 1,1 Milliarden Euro.

Im Gegensatz dazu steigerten sich die Importe aus dem asiatischen Raum. Bei einem Aufkommen von mehr als 1,5 Milliarden Euro ergab sich eine Zunahme um 17,4 Prozent. Die Importe aus Afrika nahmen dagegen nur um 2,8 Prozent auf 209,8 Millionen Euro zu.

Hinweis:
Weitere Auskünfte erteilt Wolfgang Kobbe, Telefon: (0421) 361 2255, E-Mail: wolfgang.kobbe@statistik.bremen.de