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Die Senatorin für Justiz und Verfassung

Janhenning Kuhn ist neuer Leiter der Staatsanwaltschaft Bremen

21.08.2012
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Senator Martin Günthner mit dem neuen Leiter der Staatsanwaltschaft, Janhenning Kuhn

Justizsenator Martin Günthner hat heute (21.08.2012) Oberstaatsanwalt Janhenning Kuhn in sein Amt als Behördenleiter der Bremer Staatsanwaltschaft eingeführt.
„Es freut mich sehr, dass wir mit Janhenning Kuhn einen sehr erfahrenen und ausgesprochenen Leiter für die Bremer Staatsanwaltschaft gewonnen haben“, sagte Senator Günthner anlässlich der Amtseinführung.

Janhenning Kuhn ist am 20.03.1961 geboren worden und war zuletzt als stellvertretender Behördenleiter der Staatsanwaltschaft Hamburg tätig. Seit 1992 war er als Staatsanwalt in Hamburg tätig und hat dabei in verschiedenen Bereichen umfassende Erfahrungen sammeln können. So war er während seiner Tätigkeit unter anderem mit der Bearbeitung großer Wirtschaftsstrafsachen befasst, wirkte Mitte der 90er Jahre an der strafrechtlichen Aufarbeitung des sogenannten Hamburger Polizeiskandals mit und leitete die Abteilung für Grundsatz- und Verwaltungsangelegenheiten bei der Staatsanwaltschaft Hamburg. Zwischenzeitlich war er auch bei der Generalstaatsanwaltschaft in Hamburg eingesetzt.

Bei der Staatsanwaltschaft in Bremen und ihrer Zweigstelle in Bremerhaven sind insgesamt 180 Bedienstete beschäftigt, darunter 45 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie 14 Amtsanwältinnen und Amtsanwälte. Im Jahre 2011 wurden 56.815 Verfahren erledigt. Ausweislich des Berichts zur Belastung der Justiz aus dem vergangenen Jahr hat sich die Bremische Staatsanwaltschaft im Bundesvergleich als ausgesprochen leistungsfähig erwiesen.

An den neuen Behördenleiter der Staatsanwaltschaft gerichtet, sagte Senator Günthner zum Abschluss seiner Rede auf der Veranstaltung: „Sie haben hier in Bremen und Bremerhaven viele engagierte und fähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das ist die beste Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit als Behördenleiter. Ich wünsche Ihnen für Ihre Arbeit alles Gute.“

Foto: Senatspressestelle