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Der Senator für Kultur

„Die Musik spielerisch entdeckt“ - Staatsrätin Emigholz zeichnet „Wishi Ta Tuja“ als „Projekt des Jahres“ aus

Die st art Jugend Kunst Stiftung teilt mit:

27.06.2012

Kultur-Staatsrätin Carmen Emigholz, Stiftungsratsvorsitzende der st art Jugend Kunst Stiftung Bremen, überreichte am heutigen Mittwoch (27. Juni) anlässlich der letzten Vorstellung von „Wishi Ta Tuja“ im Haus im Park, die „Auszeichnung des Jahres 2012“. Sie ist mit 5.000 Euro dotiert und geht an das Haus im Park in Kooperation mit den Gebrüdern Jehn für den beispielhaften Aufbau einer frühen musikalischen Arbeit mit Kindern und für Kinder.

Kultur-Staatsrätin Carmen Emigholz überreichte die Auszeichnung zum
Kultur-Staatsrätin Carmen Emigholz überreichte die Auszeichnung zum "Projekt des Jahres" an Stefan Uhlig (Haus im Park) sowie Nicolas und David Jehn (von links)

Das Haus im Park hat sich in dieser Arbeit mit vielen Schulen und Kindereinrichtungen im Bremer Osten verbunden. „Die Kooperationspartner haben es mit Leidenschaft und Professionalität erreicht, dass Jahr für Jahr mehr Kinder die Chance bekommen, ihre Musikalität zu entdecken und zu erfahren, welche Ausdruckskraft sie entwickeln können. Dass die Kinder sich in ihrer Präsentation stark genug fühlen können, ist das besondere Verdienst der Musikerinnen und Musikern, die es verstehen, auf Augenhöhe mit ihnen zu agieren“, so Staatsrätin Emigholz.
Am vorherigen Sonntag, 24. Juni, feierte „Wishi Ta Tuja“ Premiere im Haus im Park. Übersetzt bedeutet der indianische Titel in etwa „Wertschätzung des Wassers“. Dabei erkundeten David und Nicolas Jehn gemeinsam mit den Regentanzkindern und einem großen Streichorchester die Welt des Wassers. “ Begleitet wurden sie von den Chorkindern der Grundschule Oberneuland unter der Leitung von Monique Espitalier, der Streicher-AG der Grundschule Horn unter der Leitung von Heide Steinhäuser und Friederike Maeß sowie von der Schauspielerin Imke Burma und den beiden Musikern Sonja Müller und Stephan Uhlig. Das Bühnenbild gestaltete Gisela Brünker.

„Diese Herangehensweise ist für mich beispielgebend. Unter Anleitung werden hier die Musik und die eigene Ausdruckskraft spielerisch entdeckt. Für mich ist ,Wishi Ta Tuja’ daher ein vorbildliches Projekt der kulturellen Teilhabe, und ich gratuliere zur Auszeichnung sehr herzlich“, erklärte Staatsrätin Emigholz.

Foto: Michael Bahlo