Sie sind hier:
  • Stadtgemeinde Bremen und Bremische Evangelische Kirche haben gemeinsame Lösung für bereits fertig gestellte Räume gefunden

Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport

Stadtgemeinde Bremen und Bremische Evangelische Kirche haben gemeinsame Lösung für bereits fertig gestellte Räume gefunden

13.06.2012

In Oberneuland kann die neue Krippe der Bremischen Evangelischen Kirche für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren mit allen drei fertig gebauten Gruppen in Betrieb gehen, und das schon zu Beginn des neuen Kindergartenjahres. Darauf haben sich die Bremische Evangelische Kirche (BEK) und die Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen verständigt. „Wir sind froh, dass wir den Eltern auf diese Weise 18 zusätzliche Plätze anbieten können“, sagten Senatorin Anja Stahmann und der Leiter des Landesverbandes Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder, Carsten Schlepper.

Ursprünglich war in Oberneuland nur der Betrieb einer einzigen neuen Gruppe geplant und finanziert. Die Kirchengemeinde hat im Zuge eines Neubaus der Kita und mit Blick auf den Bedarf jedoch schon drei Gruppen betriebsbereit eingerichtet. Nun können alle drei Gruppen ohne zusätzliche finanzielle Aufwendungen der Behörde in Berieb gehen. Möglich ist dies durch eine Umverteilung von Finanzmitteln innerhalb der BEK. Dazu werden acht betriebsnahe Plätze und eine Spielkreisgruppe, die nicht in Anspruch genommen werden, verlagert. Die zusätzlichen Gruppen in Oberneuland werden für den sechsstündigen Betrieb finanziert. „Mit dieser raschen unbürokratischen Lösung werden die momentan zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel neu verteilt und stärker an der Nachfrage ausgerichtet“, sagte Anja Stahmann. „BEK und Stadtgemeinde Bremen tragen damit auch der bislang deutlich unterdurchschnittlichen Versorgung in Oberneuland Rechnung.“

Die Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen beteiligt sich an der Erstausstattung der 18 zusätzlichen Krippenplätze in Oberneuland mit maximal 16.000 Euro. Das entspricht 90 Prozent der Kosten, den Rest trägt die BEK aus eigenen Mitteln.

Zum Kindergartenjahr 2013/2014 will die BEK die derzeit nicht belegten Plätze in der Überseestadt wieder anbieten. Dann sollen sie allerdings allen Eltern offen stehen, eine Förderung durch Unternehmen wird nicht mehr Bestandteil der Finanzplanung sein.