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Der Senator für Inneres

Bremische Ausfuhren weiter dynamisch im Aufwärtstrend

Das Statistische Landesamt informiert:

06.06.2012

Im ersten Quartal dieses Jahres stiegen die Exporte Bremens auf mehr als 4,3 Milliarden Euro an. Gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres war dies ein Anstieg um 18,3 Prozent. Bei den Einfuhren ergab sich dagegen nur ein geringfügiger Zuwachs um 1,2 Prozent auf mehr als 3,4 Milliarden Euro.

Die größten Veränderungsraten beim Export Bremens ergaben sich für die Kontinente Amerika, Australien/Ozeanien und Afrika. So erhöhten sich die Ausfuhren nach Amerika um 46,0 Prozent auf 865,6 Millionen Euro. Für Australien/Ozeanien stiegen die bremischen Ausfuhren um 41,6 Prozent auf 55,5 Millionen Euro und nach Afrika um 34,8 Prozent auf 79 Millionen Euro.

Den wertmäßig wichtigsten Wirtschaftsraum bildete jedoch das EU-Gebiet. Hier nahmen die bremischen Exporte um 13,8 Prozent auf knapp 2,5 Milliarden Euro zu. Insgesamt entfiel damit auf Europa ein Aufkommen von mehr als 2,7 Milliarden Euro (+13,4 Prozent). Für den asiatischen Raum verbesserten sich die bremischen Ausfuhren im ersten Vierteljahr um 6,8 Prozent auf mehr als 0,6 Milliarden Euro.

Eine veränderte Struktur ergab sich bei den bremischen Importen. Zwar steigerten sich die Einfuhren im ersten Quartal insgesamt noch um 1,2 Prozent auf insgesamt mehr als 3,4 Milliarden Euro, doch konnte lediglich bei den Importen aus Asien und Australien/Ozeanien noch ein Zuwachs festgestellt werden. Die Importe aus Asien nahmen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 29,2 Prozent auf mehr 860 Millionen Euro zu. Die Importe aus Australien/Ozeanien verdoppelten sich sogar annähernd. Allerdings lag deren Aufkommen zwischen Januar bis März insgesamt nur bei 38 Millionen Euro.

Mehr als die Hälfte der bremischen Importe kam aus europäischen Ländern, und zwar knapp 1,9 Milliarden Euro (-6,1 Prozent). Hiervon entfielen mehr als 1,5 Milliarden Euro auf die EU-Staaten (-6,6 Prozent). Die bremischen Importe aus dem amerikanischen Kontinent verringerten sich um 4,6 Prozent auf mehr als 584 Millionen Euro. Erheblich – allerdings auf geringem Niveau – reduzierten sich die Importe aus Afrika. Diese lagen im ersten Vierteljahr nur noch bei gut 90 Millionen Euro (-19,2 Prozent).

Für weitere Informationen steht Wolfgang Kobbe unter der Telefonnummer 0421/361 2255 zur Verfügung.