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Die Senatorin für Finanzen

Bekenntnis zur wirtschaftlichen und sozialverträglichen Eigenreinigung

Neuer Tarifvertrag und Reinigungsrichtlinie unterzeichnet

20.12.2011

„Der Staat kann als Arbeitgeber nicht nur Akademiker beschäftigen. Wir wollen auch in den unteren Lohngruppen sozialversicherte Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst anbieten. Mit dem heute unterzeichneten neuen Tarifvertrag für Reinigungskräfte im öffentlichen Dienst und die neue Reinigungsrichtlinie sind die Grundlagen für eine wirtschaftliche und sozialverträgliche Eigenreinigung geschaffen,“ erklärt Bürgermeisterin Karoline Linnert. Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben sich bewegt und Vereinbarungen getroffen, die ein weitgehend konkurrenzfähiges Preis-Leistungsverhältnis zwischen Eigenreinigung und Privatwirtschaft schaffen. Bis 2020 sollen die Kosten bei der Reinigung öffentlicher Gebäude schrittweise gesenkt werden. Das Ziel: 3,2 Millionen Euro Einsparung jährlich.

Bei der Unterzeichnung von Tarifvertrag und Reinigungsrichtlinie: Dr. Oliver Bongartz, Geschäftsführer Immobilien Bremen, Heidi Adler, Personalratsvorsitzende Immobilien Bremen, Susanne Kremer, stellvertretende Bezirksleiterin verdi – Landesbezirk Niedersachsen-Bremen, Bürgermeisterin Karoline Linnert, Henning Lühr, Finanz-Staatsrat (von links nach rechts), JPG, 97.4 KB
Bei der Unterzeichnung von Tarifvertrag und Reinigungsrichtlinie: Dr. Oliver Bongartz, Geschäftsführer Immobilien Bremen, Heidi Adler, Personalratsvorsitzende Immobilien Bremen, Susanne Kremer, stellvertretende Bezirksleiterin verdi – Landesbezirk Niedersachsen-Bremen, Bürgermeisterin Karoline Linnert, Henning Lühr, Finanz-Staatsrat (von links nach rechts)

Die zentralen Punkte der heutigen Einigung:

  • Die pro Stunde zu reinigende Fläche wird vergrößert. Das wird möglich, da moderne Maschinen für die Reinigungskräfte angeschafft wurden.
  • Anpassung der Lohnkosten durch neue Tarifverträge
  • Reduzierung der Overheadkosten
  • Reduzierung der Krankenquote durch aktives Gesundheitsmanagement, weniger körperlicher Kraftaufwand durch neue Maschinen, sinkender Altersdurchschnitt durch Neueinstellungen.

Der Senat garantiert im Gegenzug:

  • Personalstärke in Höhe von 245 Vollzeitstellen
  • keine betriebsbedingten Kündigungen
  • Sonderregelungen für leistungsgeminderte und ältere Beschäftigte (60+)

Karoline Linnert betont: „Alle Beteiligten haben sich bewegt und damit die Zukunft durch eigene Reinigungskräfte im öffentlichen Dienst gesichert ist.“

Foto: Pressereferat der Senatorin