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Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

3. Bürgerforum zur Planung des Neuen Hulsberg-Viertels

28.11.2011

Als 2010 „Wutbürger“ zum Wort des Jahres gewählt wurde, beschloss die Bremische Bürgerschaft, neue Formen der Öffentlichkeitsbeteiligung auszuprobieren. Die Umnutzung am Klinikum Mitte sollte als konkreter Anlass dienen, neue Formate zu entwickeln, um zukünftig besser gewappnet zu sein. Denn auch in Bremen gehen bauliche Veränderungen nicht immer reibungslos über die Bühne.
Mit dem Forum „Neues Hulsberg-Viertel“ wagt die Stadt neue Form der Bürgerbeteiligung, um 14 ha des heutigen Klinikums Bremen-Mitte in ein neues Quartier umzunutzen.

Das Planungsgebiet des Neuen Hulsberg-Viertels, jpg, 240.5 KB
Das Planungsgebiet des Neuen Hulsberg-Viertels

Ein weiteres Mal können interessierte Bremerinnen und Bremer die Planung des Neuen Hulsberg-Viertels

am Mittwoch, dem 30. November 2011, um 17.30 Uhr
in der Friedensgemeinde in der Humboldtstraße 175

mit anderen Akteuren gemeinsam vorbereiten. Es gibt, fast schon wie gewohnt, die Möglichkeit für Rückfragen, Diskussion und Anregungen.

Hintergrund:

In Bremens Östlicher Vorstadt wird durch den Umbau des Klinikums Bremen-Mitte in den nächsten drei Jahren eine knapp 14 ha große Fläche frei. Diese Fläche soll zu einem neuen städtischen Quartier umgebaut werden. Zur Umsetzung der Flächenkonversion ist die städtische Entwicklungsgesellschaft „Grundstücksentwicklung Klinikum Bremen-Mitte GmbH & Co. KG“ (GEG KG) gegründet worden. Zurzeit ist das Verfahren, was möglicherweise über zehn Jahren laufen wird, in der Aufbauphase. Ab Frühjahr 2012 soll ein Plan entwickelt werden, in dem die Rahmenbedingungen für das neue Quartier festgesetzt werden. Erste Baumaßnahmen werden nach jetzigem Kenntnisstand frühestens 2015 stattfinden. Die Planung und Entwicklung wird von einem umfangreichen Bürgerbeteiligungsverfahren begleitet. Mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern werden bis Anfang 2012 Zielvorstellungen für das Quartier erarbeitet, die Grundlage für die Entwicklung des Rahmenplans sind.

Mehr Informationen auf der Internetseite www.neues-hulsberg.de

Foto: Presstelle des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr