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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Existenzgründungen werden erleichtert

12.10.2011

Die Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen hat heute (Mittwoch, 12.10.2011) die Existenzgründungsförderung für Arbeitslose auf eine neue Basis gestellt. Künftig werden von der Bremer Aufbau Bank (BAB) unter der Dachmarke „BAB-Starthilfe- und Liquiditätsfonds“ Mikrokredite bis zu 10.000 Euro angeboten, die schwerpunktmäßig auch für arbeitslose Existenzgründungswillige und Personen mit Migrationshintergrund eingesetzt werden.

Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner: "Mit diesem Weg führen wir wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Förderprogramme unter dem Dach der BAB zusammen. Die Mikrokredite sollen künftig mehr erwerbslose Menschen motivieren, sich eine selbstständige Existenz aufzubauen. Hierzu werden von der BAB einfache und klare Kreditlinien angeboten."

Der BAB – Starthilfe- und Liquiditätsfonds besteht damit künftig aus den Säulen:

  • Rettungs- und Umstrukturierungsbeihilfen für Unternehmen in Schwierigkeiten (RUB-Bremen)
  • Liquiditätshilfen für Kleine und mittlere Unternehmen
  • Mikrodarlehen (BAB-Mikrokredit) für Neugründungen und bestehende Kleinstunternehmen
  • Und dem neuen Fördermodul „Starthilfe“ mit arbeitsmarktpolitischer Zielsetzung.

Der BAB-Starthilfe- und Liquiditätsfonds wird alle arbeitsmarktpolitischen Zielgruppen des früheren Starthilfefonds erreichen, sodass die Aufrechterhaltung dieses Landesprogramms nicht mehr erforderlich ist.