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Der Senator für Kultur

Staatsrätin Emigholz: „Ein beispielgebendes Projekt der kulturellen Bildung“

Die st art Jugend Kunst Stiftung teilt mit:
„Skulptur sucht Schule“ als Projekt des Jahres 2010/11 ausgezeichnet

10.05.2011

Die st art Jugend Kunst Stiftung zeichnet die Kooperation des Gerhard-Marcks-Hauses mit Kultur vor Ort e.V. als „Projekt des Jahres 2010/11“ aus.
Die Vorsitzende des Stiftungsrates, Kultur-Staatsrätin Carmen Emigholz, überreichte heute (10.05.2011) die Urkunden an Christiane Gartner von Kultur vor Ort und Arie Hartog, den Direktor des Gerhard-Marcks-Hauses. „Diese Zusammenarbeit ist für mich ein beispielgebendes Projekt der kulturellen Teilhabe, denn es ermöglicht Kindern und Jugendlichen die Begegnung mit Kunst in ihrem engsten Lebensumfeld“, so Staatsrätin Emigholz. Das Museum hat dabei mit seinen Exponaten die direkte Begegnung mit dem Stadtteil Gröpelingen gesucht.

Freuten sich über die Auszeichnung zum Projekt des Jahres: Vorstand der St art Jugend Kunst Stiftung, Arie Hartog, Direktor des Gerhard-Marcks-Hauses, Kultur-Staatsrätin Carmen Emigholz, Ilse Bühnen und Constanze Wriedt von der Heinz und Ilse Bühnen-Stiftung sowie Christiane Gartner von Kultur vor Ort, JPG, 92.3 KB
Freuten sich über die Auszeichnung zum Projekt des Jahres: Vorstand der St art Jugend Kunst Stiftung, Arie Hartog, Direktor des Gerhard-Marcks-Hauses, Kultur-Staatsrätin Carmen Emigholz, Ilse Bühnen und Constanze Wriedt von der Heinz und Ilse Bühnen-Stiftung sowie Christiane Gartner von Kultur vor Ort

Im Fokus des Projekts stand die Bronzeplastik „Prometheus“ von Gerhard Marcks, die unter dem Motto „Skulptur sucht Schule“ drei Monate lang im Foyer der Gesamtschule West ausgestellt war. Schülerinnen und Schüler wurden so dazu angeregt, selbst über das Objekt zu recherchieren, zu kommunizieren und eigenständig gestalterisch tätig zu werden.

In Fortführung dieser erfolgreichen Idee wird jetzt das Projekt „Der Zoo von Gerhard Marcks“ im Atelierhaus „Roter Hahn“ durchgeführt. Dabei wurden wiederum Tierskulpturen aus dem Gerhard-Marcks-Haus in den Stadtteil gebracht. Kinder und Jugendliche können unter Anleitung an den Originalen ihre eigenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten entdecken. Die Ergebnisse werden wiederum ihren Weg ins Gerhard-Marcks-Haus finden. Die weitere Fortführung wird durch eine Zuwendung der Heinz und Ilse Bühnen-Stiftung möglich.

„Über das spielerische Entdecken von Exponaten, das Erleben der eigenen Kreativität Kinder an Kunstverständnis heranzuführen sind für mich wichtige Voraussetzungen für kulturelle Teilhabe, und die wurden in diesem Projekt geschaffen. Das Museum und der Stadtteil haben Grenzen überschritten“, so Staatsrätin Emigholz. „Ich gratuliere allen, die daran beteiligt waren.“

Foto: Pressereferat, Senator für Kultur