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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport

Kompetenzen fördern und Potentiale nutzen - Deputation beschließt Qualifizierungsprojekte

14.04.2011

Auf ihrer heutigen (14.04.2011) Sitzung hat die Deputation für Arbeit und Gesundheit zwei arbeitsmarktpolitische Maßnahmen beschlossen. Denn eine bessere Qualifizierung von Beschäftigten und Arbeitssuchenden gewinnt angesichts eines drohenden Fachkräftemangelns auf dem deutschen Arbeitsmarkt an Bedeutung.

Die Deputation beschloss die Umgestaltung des laufenden Programms „Weiterbildungsberatung vor Ort“ (Fördervolumen 720.000 Euro aus ESF-Mitteln). Ziel des Vorhabens ist es, Anreize für eine stärkere Weiterbildungsbeteiligung von Beschäftigten und entsprechende Aktivitäten in Unternehmen zu setzten. Zielgruppe sind dabei besonders Personen ohne Berufsabschluss, deren Beteiligung an Weiterbildungsmaßnahmen mit 2,3 Prozent sehr gering ausfällt.
Dieses Problem soll durch die Umgestaltung des Programms angegangen werden. Neben der besseren Koordination der Vielzahl von existierenden Beratungsangeboten soll eine stadtteilnahe Beratung konzipiert und zunächst im Stadtteil Gröpelingen erprobt werden. Damit sollen bildungsbenachteiligte Zielgruppen durch aufsuchende Beratung zur Weiterbildung angeregt werden. Bei der Umsetzung wird auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Projekt „Lernen vor Ort“ der Senatorin für Bildung und Wissenschaft gesetzt.

Zudem wurden im Rahmen der „Fachkräfteinitiative des Landes Bremen“ vier weitere Projekte auf den Weg gebracht. Damit finden für den Förderzeitraum 2011 – 2013/14 jetzt insgesamt 12 Maßnahmen zur Qualifizierung von Beschäftigten und Arbeitslosen statt. Das bewilligte Fördervolumen von 5,9 Mio. Euro aus ESF-Mitteln steht für 2.527 Teilnehmer und Teilnehmerinnen in den Bereichen technologische Innovationen und Innovationen im Dienstleistungssektor zur Verfügung. Weiterhin wird die Qualifikation Arbeitsloser durch das Fördern verwertbarer Abschlüsse verbessert.