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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Kreativpiloten im Bremer Rathaus empfangen

28.02.2011

Felix Rennies und Marco Bruns erobern mit dem „Wursttoaster“ die Herzen von Snackshop-Besitzern und Tankstellenbetreibern, Janine Lanker gestaltet mit ihrer Firma fliplance eindrucksvolle Flipcharts für Unternehmen, Projekte und Tagungen. Zwei von 32 Beispielen für kreative Ideen, die beim ersten Wettbewerb um den Titel „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“ der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung überzeugen konnten. Beide Unternehmen kommen aus der Bremer Kreativwirtschaft.

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Die beiden Projekte stehen beispielhaft für die „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“, die anlässlich einer Tagung in Bremen heute zu Gast im Bremer Rathaus waren und dort von Wirtschaftsstaatsrat Dr. Heiner Heseler empfangen wurden. „Ich freue mich sehr, so viel kreatives Potenzial hier versammelt zu sehen, umso mehr, weil auch Bremen mit zwei innovativen Projekten vertreten ist“, so Dr. Heseler. Im Rahmen eines Unternehmerworkshops besuchen die Piloten zwei Tage lang die Hansestadt.

Die Initiative hatte im Juli 2010 zum Wettbewerb aufgerufen, um Firmen mit Vorbildcharakter zu finden, die der zukunftsträchtigen Branche Gesicht und Gewicht verleihen. 753 Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer aus ganz Deutschland beteiligten sich. 96 wurden zu regionalen Präsentationsterminen eingeladen. Bei der Auswahl der norddeutschen Titelträger war neben Experten aus der Kultur-und Kreativwirtschaft auch die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH beteiligt.
Die 32 ausgezeichneten Kreativen dürfen ein Jahr lang den Titel führen. Darüber hinaus können sie im Austausch mit Branchenexperten ihre Ideen verfeinern; in drei Workshops reflektieren sie mit Experten die Entwicklung ihrer Unternehmen und bekommen dabei Wissen vermittelt, das nicht in Lehrbüchern vermittelbar ist. Der zweite Workshop findet vom 28. Februar bis 1. März in Bremen statt; im Wilhelm Wagenfeld Haus wird es dazu einen Kaminabend mit erfolgreichen Unternehmern aus der Kreativwirtschaft geben.

Dass Bremen als Veranstaltungsort für den zweiten Workshop der „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“ ausgesucht wurde, ist kein Zufall: „Der ’Bremer Weg’ zur Förderung und Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft erfährt deutschlandweit eine große positive Resonanz“, erläutert Staatsrat Dr. Heseler. „In der Hansestadt gibt es viele unternehmerische Initiativen und städtische Maßnahmen, die insbesondere Impuls durch die Wirtschaftsförderung erfahren, beispielsweise der Klub Analog/Klub Dialog, der erste konkrete Nachahmer in Leipzig findet und das Modell der Ideenlotsen, das für die regionalen Ansprechpartner des RKW-Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes bundesweit als Vorbild dient.“

Das Bremer u-institut für unternehmerisches Denken und Handeln führt gemeinsam mit dem RKW-Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes den Wettbewerb „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“ durch. Eine Fortsetzung des Wettbewerbes ist für dieses Jahr geplant.

Foto: Senatspressestelle