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Der Senator für Inneres

Außenhandel Bremens im Jahr 2010: Steiler Expansionskurs

Das Statistische Landesamt informiert:

18.02.2011

Die Exporte Bremens in die übrige Welt stiegen im vergangenen Jahr um mehr als 30 % und haben sich damit auf insgesamt 14 Mrd. Euro addiert. Dies stellt den höchsten Wert aller Ausfuhren Bremens dar, der jemals hier erreicht wurde. Der Wert der bremischen Importe steigerte sich gegenüber dem Vorjahr um knapp 18 %.

Damit lagen die bremischen Exporte im Jahresvergleich deutlich über der Steigerungsrate im Bundesdurchschnitt: Hier ergab sich nach ersten Berechnungen ein Anstieg um 18,5 %. Der Gesamtwert der Importe des Bundes nahm gegenüber dem Vorjahr um rd. 20 % zu.

Mehr als die Hälfte (52 %) der bremischen Exporte wurden in den EU-Bereich geliefert, gefolgt von den Staaten Amerikas (20,8 %) und Asiens (16,6 %). An nächster Stelle rangierten die übrigen europäischen Staaten (7,2 %) vor Afrika und Australien/Ozeanien.

Bei den bremischen Importen lag der Anteil von Waren aus den EU-Ländern bei 47,9 %. Somit wird rd. jeder zweite Euro der bremischen Im- und Exportwirtschaft mit den Staaten der EU erwirtschaftet. Bei den Importen lag der asiatische Kontinent mit einem Anteil von rd. 20 % vor Amerika. Hier belief sich der Anteil des Importaufkommens auf 18,7 %.

Die bremischen Exporte bestanden im vergangenen Jahr mit einem Anteil von gut 86 % aus Gütern der gewerblichen Wirtschaft. Allein der Fahrzeugbau machte dabei einen Anteil von 60,3 % am Gesamtaufkommen aus. Dieses Aufkommen deckt sowohl die Schifffahrt als auch den Straßenfahrzeugbau sowie den Luftfahrzeugbau ab.

Bei den Waren der Ernährungswirtschaft stellten die Genussmittel nur noch einen Anteil von 7,3 %. Es dominierten Kaffee und Bier, die von Bremen exportiert wurden.

Mit einem Anteil von 70 % waren Produkte der gewerblichen Wirtschaft im vergangenen Jahr wichtigste Waren beim Import. Der Anteil der Genussmittel belief sich insgesamt nur noch auf 12,1 %, wobei Kaffee rd. drei Viertel ausmachte, gefolgt von Rohtabak.

Weitere Informationen gibt Wolfgang Kobbe zur Verfügung unter der Telefonnummer 0421/361–2255.