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Die Senatorin für Kinder und Bildung

Bildungssenatorin richtet Vertretungspool für Lehrkräfte ein

15.02.2011
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Unterzeichneten die Vereinbarung zur Einrichtung eines Vetretungspools für Lehrkräfte: Senatorin Renate Jürgens-Pieper und Petra Lichtenberg für den Personalrat Schulen

Die Senatorin für Bildung und Wissenschaft richtet ab dem 1. August 2011 in ihrer Behörde einen Vertretungspool für Lehrkräfte ein. Damit reagiert sie auf eine langjährige Forderung des Personalrates Schulen, mit dem das Verfahren abgestimmt ist. Für den Vertretungspool werden Lehrkräfte unterschiedlicher Lehrämter und Fachkombinationen als so genannte „Feuerwehrlehrer“ für längerfristige Vertretungen (drei Monate und länger) eingestellt. Formelle Voraussetzung für eine Einstellung in den Vertretungspool ist das abgeschlossene zweite Staatsexamen. Die Lehrkräfte erhalten halbe Stellen und werden nach dem Tarifvertrag der Länder entlohnt. Die Arbeitsverträge werden für maximal drei Jahre befristet. Der Einsatz wird auf höchstens zwei Schulen gleichzeitig beschränkt. Die Stunden können nach Bedarf bis zu einer Dreiviertelstelle aufgestockt werden. Nach Ablauf dieser drei Jahre und entsprechender dienstlicher Bewährung haben die Lehrkräfte einen Anspruch auf eine unbefristete Einstellung.

Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper verspricht sich von der Einrichtung eines Vertretungspools eine bedarfsgerechte und flexible Reaktion auf die Anforderungen der Schulen. „Die Vertretungslehrerinnen und –lehrer haben nach erfolgreicher Arbeit in den drei Jahren außerdem die Gewissheit, fest in den Schuldienst eingestellt zu werden“, hob die Senatorin die Vorteile hervor.

Aus der Liste der Bewerbungen für den Vertretungspool werden die Personen entsprechend der Anforderungen der Schulen aufgenommen. Noten, Vorerfahrungen und Zusatzqualifikationen finden Berücksichtigung. Gedacht ist im Anfang an bis zu 30 Stellen. Der Vertrag mit dem gemeinnützigen Verein Stadtteilschule bleibt bestehen. Die Stadtteilschule wird weiterhin die kurzfristige Unterrichtsvertretung organisieren.

Foto: Senatspressestelle