Sie sind hier:

Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration

Senatorin Stahmann: Integration muss auch in der Pandemie weitergehen

"Fonds zur Teilhabe von geflüchteten Menschen in den Stadtteilen" fördert kleine Nachbarschafts-Projekt mit bis zu 1.500 Euro

21.01.2022

Die Integration von Geflüchteten durch ehrenamtliches Engagement bleibt auch während der Pandemie eine zentrale Herausforderung für die Stadtteile. Um das zu unterstützen, stellt Sozialsenatorin Anja Stahmann auch in diesem Jahr Geld für kleine Projekte in der Nachbarschaft zur Verfügung. Jedes Projekt kann mit bis zu 1.500 Euro aus dem Fonds zur Teilhabe von geflüchteten Menschen in den Stadtteilen gefördert werden, insgesamt steht für das Jahr 2022 mit 85.000 Euro genauso viel Geld zur Verfügung wie 2021. Die Fördermittel aus dem 2013 erstmals aufgelegten Stadtteilfonds Geflüchtete seien "ein wichtiger Beitrag, den Begriff Integration in einem sehr persönlichen Rahmen mit Leben zu füllen", sagte Senatorin Stahmann.

"Integration und Begegnung dürfen nicht monatelang stillstehen", so die Senatorin weiter. "In den beiden Pandemie-Jahren 2020 und 2021 haben wir zahlreiche Projekte gefördert, in denen Menschen sich auch unter Einhaltung der Corona-Verordnung begegnen konnten." So habe es öfters Video-Konferenzen gegeben sowie "Eins zu Eins- Begegnungen an der frischen Luft".

Förderfähig sind Projekte, "bei denen sich Neu- sowie Altbremerinnen und -bremer begegnen". Senatorin Stahmann: "Ziel dieser niedrigschwelligen Projektförderung war und ist es, möglichst frühzeitig Zugänge zur Gesellschaft zu ermöglichen und Teilhabe und Begegnung von Anfang an zu fördern." So könnten nicht nur gut organisierte religiöse Gemeinschaften oder Migrantenorganisationen Geld aus diesem Topf beantragen, sondern auch kleine Willkommens-Initiativen, Verbünde und formlose Unterstützerkreise.

Ein Förderschwerpunkt bleibe weiterhin der Austausch rund um Corona, Impfungen und Tests sowie die allgemeine Gesundheitsvorsorge. Zudem sollen auch Projekte vorrangig gefördert werden, die sich speziell an neu angekommene Menschen richten. "Derzeit kommen wieder mehr Menschen in Bremen an und benötigen Unterstützung im Alltag." Und schließlich würden Angeboten gefördert, die sich speziell dem Spracherwerb zuwenden.

Die Umsetzung des Stadtteilfonds liegt beim Referat Integrationspolitik bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport. Anträge können bis zum 11. Februar 2022 eingereicht werden. Die genauen Modalitäten können Interessierte erfragen bei dana-maria.just@soziales.bremen.de, Telefon 361-17135 und regine.koeber@soziales.bremen.de, Telefon 361-61746.

Ansprechpartner für die Medien:
Dr. Bernd Schneider, Pressesprecher bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport, Tel.: (0421) 361-4152, E-Mail: bernd.schneider@soziales.bremen.de