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Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen

Umbau des Zolltors Rotersand beendet – Günthner: „Zollbeamte können jetzt gefahrlos arbeiten“

01.10.2010

Das Zolltor Rotersand ist kein Nadelöhr mehr. Nach einer Bauzeit von etwa einem halben Jahr sind die Arbeiten im Bereich der südlichen Bremerhavener Zollabfertigung jetzt beendet worden. „Mit der Baumaßnahme konnten die Arbeitsbedingungen der Zollbeamten erheblich verbessert werden“, sagte Bremens Wirtschafts- und Häfensenator Martin Günthner am Freitag (1. Oktober 2010), als er sich den neugestalteten Abfertigungsbereich von Vertretern der Hafengesellschaft bremenports und des Zolls zeigen ließ.

Günthner zeigte sich überzeugt davon, dass der Verkehr am südlichen Rand des Überseehafens in Zukunft wesentlich reibungsloser fließen wird. Immer wieder hatten lange Staus auf der Franziusstraße – vor allem zum Schichtwechsel im Hafen – in der Vergangenheit für erheblichen Ärger bei Auto- und Lastwagenfahrern gesorgt. Günthner: „Weil es am Zolltor Rotersand bisher keine Trennung von Abfertigung und allgemeinem Straßenbereich gab, wurde der Verkehr enorm behindert. Gleichzeitig mussten die Zollbeamten unter unzumutbaren Bedingungen arbeiten – eine Situation, die auch zu einer Beschränkung der zolltechnischen Aufgaben führte.“

Seit März haben die Arbeiter die Grundlage für eine moderne Zollabfertigung geschaffen. Am Alten Fährweg entstand ein gesonderter Abfertigungsbereich mit eigener Einfädelung in die Barkhausenstraße, während der allgemeine Verkehr auf der Franziusstraße jetzt ungehindert in Richtung Süden abfließen kann.

Insgesamt können auf der neuen Abfertigungsfläche bis zu zwölf Sattelzüge gleichzeitig zolltechnisch behandelt werden. So können die Beamten zeitsparend und effektiv arbeiten, ohne von vorbeifahrenden Autos gefährdet zu werden. Weil die Planer sich dafür entschieden, während der Arbeiten einen Teilbereich der Franziusstraße zu sperren, konnte das Projekt mehrere Wochen früher abgeschlossen werden als ursprünglich vorgesehen.

Die Gesamtkosten von etwa 1,4 Millionen Euro wurden zum größten Teil von Bremen übernommen. Die Stadt Bremerhaven beteiligte sich mit einem Anteil von etwa 160.000 Euro für den Anschluss der Franziusstraße an die Kreuzung Barkhausenstraße / Rickmersstraße / Bürgermeister-Smidt-Straße. Der Zoll finanzierte mit etwa 230.000 Euro die Suprastruktur – vor allem Postenhäuser, Schranken- und Lichtanlagen sowie Container, die der Vorkontrolle und Abfertigung dienen.