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Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz

Geschäftsführung der Gesundheit Nord neu aufgestellt

Heike Penon verantwortet künftig die Finanzen des Klinikverbundes

02.01.2019
Heike Penon, jpg, 53.9 KB
Heike Penon | Foto: GeNo

Die Geschäftsführung der Gesundheit Nord ist wieder komplett: Zum 1. Januar 2019 hat Heike Penon, bisher Finanzchefin bei Arcelor Mittal, die Position der Geschäftsführerin Finanzen in der Gesundheit Nord übernommen. Diese Position war seit dem Frühjahr vakant. "Ich freue mich, mit Heike Penon eine erfahrene und kompetente Finanzfachfrau gewonnen zu haben", sagt die Vorsitzende des GeNo-Aufsichtsrates, Gesundheitssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt. "Ich bin überzeugt, dass sie die Richtige ist, um die Herausforderungen der kommenden Jahre zu bewältigen und die Gesundheit Nord wirtschaftlich stabil weiter zu entwickeln."

Mit der Situation und den Strukturen des Bremer Klinikverbunds ist Heike Penon bereits bestens vertraut: Die 55-Jährige hatte seit Oktober 2015 im Aufsichtsrat des Klinikverbunds gesessen. Ihre berufliche Laufbahn begann Heike Penon 1985 mit einer Ausbildung zur Industriekauffrau in den Klöckner Werken, dem Vorgänger der Stahlwerke Bremen – heute Arcelor Mittal. Nach der Ausbildung arbeitete sie im Rechnungswesen des Unternehmens, verantwortete zunächst die SAP-Einführung im Bremer Werk und in allen anderen Standorten und setzte in den folgenden Jahren in diversen Leitungsfunktionen europaweit große Projekte für das Unternehmen um. Zuletzt hatte sie die Position des „Head of Financial Planning and Analysis“ inne. Sie bringt umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Finanzplanung und -steuerung mit, insbesondere unter wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen und in Veränderungsprozessen. Auch das Arbeiten in einer Konzernstruktur mit mehreren Standorten ist ihr bestens vertraut. In der Gesundheit Nord wird sie unter anderem die Bereiche Finanzen und Controlling verantworten und die wirtschaftliche Sanierung des Unternehmens mit vorantreiben. "Auch wenn es eine ganz andere Branche ist – ich sehe viele Parallelen, was meine bisherige Tätigkeit und meine zukünftige Aufgabe angeht", so Heike Penon. "Aus meiner Sicht ist es jetzt eine unserer wichtigsten Aufgaben, dass die Gesundheit Nord noch stärker zu einem Verbund zusammenwächst. So etwas ist ein langer Prozess, und ich freue mich, dass ich dabei meine Erfahrungen einbringen kann."

Foto: GeNo