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Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz

38 Millionen für interdisziplinären Forschungsbau der Universität Bremen

29.06.2018

Die Universität Bremen bekommt einen neuen Forschungsbau, das Zentrum für Tiefseeforschung, ZfT. Das hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz, GWK, heute (29. Juni 2018) in Berlin beschlossen. Zuvor erhielt das Vorhaben vom Wissenschaftsrat eine exzellente Förderempfehlung. Bremens Wissenschaftssenatorin und stellvertretende GWK-Vorsitzende, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, sagte: „Das ist ein erneuter Beleg für die exzellente Forschung der Universität Bremen.“

Es handelt sich dabei um einen Forschungsbau für die Meereswissenschaften der Universität Bremen. Das ZfT-Gebäude soll in unmittelbarer Nachbarschaft des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften - errichtet werden und unter dessen Dach arbeiten. Indem Expertisen aus unterschiedlichen Bereichen der Tiefseeforschung zusammengeführt und neue Technologien entwickelt werden, sollen neue wissenschaftliche Erkenntnisse möglich werden. Vom Wissenschaftsrat wird das übergeordnete Ziel des Vorhabens als hoch aktuell und ökonomisch sowie gesellschaftlich besonders relevant eingestuft. Die Gesamtkosten für den Forschungsbau mit einer Hauptnutzfläche von rund 4.000 Quadratmetern sind auf rund 38 Millionen Euro angesetzt. Die Kosten teilen sich Bund und Land je zur Hälfte.

Senatorin Quante-Brandt betonte: „Das Programm zur Förderung von Forschungsbauten und Großgeräten ist von hoher Bedeutung für die Länder, da die erheblichen Fördermittel dazu beitragen, die nationale und internationale Sichtbarkeit der Standorte zu erhöhen.“ Mit der hälftigen Ko-Finanzierung des Bundes für Forschungsbauten und Großgeräte (derzeit rund 300 Millionen Euro im Jahr) fließen erhebliche Fördermittel in den Bau und die Infrastruktur an Hochschulen.

Der Neubau ist der zweite vom Bund mitfinanzierte Forschungsbau der Universität Bremen. In 2008 gelang es bereits, mit dem vom Bremer Institut für angewandte Strahltechnik (BIAS) genutzten LION („LIcht- und Optische TechnologieN“) einen Antrag erfolgreich im Programm zu platzieren.