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Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr | Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen

Integriertes Verkehrskonzept Überseestadt liegt im Entwurf vor

13.09.2017

Die Verkehrs- und Mobilitätsentwicklung ist aktuell eines der zentralen Entwicklungsthemen der Überseestadt. Sie hat Auswirkungen auf die strategische Weiterentwicklung einzelner Quartiere und Nutzungsbausteine, auf Investitionsentscheidungen von Privaten sowie die mittel- und langfristige städtebauliche Entwicklung der Überseestadt als ein "neues Stück Stadt".
"Die heute bereits an vielen Stellen geplanten und in der Umsetzung und Diskussion befindlichen Entwicklungen und Projekte in der Überseestadt sind nur mit einer Optimierung und Weiterentwicklung der verkehrlichen Infrastruktur denkbar", konstatierten die beiden zuständigen Staatsräte Jens Deutschendorf (Verkehr) und Ekkehart Siering (Wirtschaft).

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Grafik: Kurzfristige Maßnahmen

Bereits mit Blick auf die bisher erfolgte Entwicklung zeigt sich, dass das heutige Verkehrssystem der Überseestadt nur noch eingeschränkt den Mobilitätsanforderungen der ansässigen Unternehmen sowie der Beschäftigten, Bewohner und Besucher gerecht werden kann. Das Verkehrsaufkommen in der Überseestadt hat in den vergangenen fünf Jahren deutlich zugenommen, so dass es auf den Hauptzu- und -abfahrtsstraßen sowie den zentralen Knotenpunkten in den morgendlichen und abendlichen Spitzenstunden bereits heute regelmäßig zu erheblichen Verkehrsbelastungen kommt.

Nach einem Beschluss der Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen vom 6. April 2016 wurde vor diesem Hintergrund die Arbeitsgemeinschaft IVAS (Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen und Systeme, Dresden) und VCDB (VerkehrsConsult Dresden-Berlin) von der Wirtschaftsförderung Bremen und dem Senator für Umwelt, Bau und Verkehr mit der Erstellung eines Integrierten Verkehrskonzeptes für die Überseestadt beauftragt. Die Phase der Analyse- und Konzepterstellung wurde entsprechend der vielfältigen Herausforderungen und Rahmenbedingungen für die Verkehrsentwicklung in der Überseestadt durch ressortübergreifende Projekt- und Lenkungsgruppen bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Wirtschafts- und Bauressorts, der WfB, der BSAG und der BrePark begleitet. Vorstellungen von Zwischenständen des Gutachtens im Fachausschuss des Beirates und dem Beirat Überseestadt dazu sind ebenfalls erfolgt.

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Grafik: Mittelfristige Maßnahmen

"Ziel der gemeinsamen Planung ist, auf Grundlage der bis 2030 vorauszusehenden Entwicklung der Überseestadt ein Integriertes Verkehrs- und Mobilitätskonzept zu erstellen und dabei Maßnahmen und Projekte zu identifizieren, mit denen die weitere Entwicklung des Standortes als urbaner, nutzungsgemischter Ortsteil durch erforderliche verkehrliche Maßnahmen und Angebote unterstützt werden kann", so die beiden zuständigen Staatsräte.

Die vorläufigen Ergebnisse der Untersuchung bezogen auf deren Wirkungen und dem Vorschlag des Gutachters zur Umsetzung von Maßnahmen entsprechend des von ihm vorgeschlagenen Stufen- und Handlungsplanes wurden heute gemeinsam von den beiden Staatsräten und Vertretern der Senatsressorts für Wirtschaft, Arbeit und Häfen sowie für Umwelt, Bau und Verkehr der Presse vorgestellt.

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Grafik: Langfristige Maßnahmen und Daueraufgaben

Im Folgenden ist eine Vorstellung des Gutachtens in den Deputationen für Bau, Umwelt und Verkehr, der Deputation für Wirtschaft und Häfen, des Beirates sowie in einer Veranstaltung den Investoren in der Überseestadt zur Abstimmung geplant. Die so Beteiligten erhalten in diesem Verfahren die Möglichkeit, Stellung- und Einflussnahme auf die Ergebnisse des Gutachtens bzw. die Empfehlungen zur Umsetzung von Maßnahmen. Auf diese Art soll in einem offenen Prozess ein weitgehender Konsens hinsichtlich der zu ergreifenden Maßnahmen erzielt werden.

Die Langfassung des Entwurfs des Endberichtes sowie die dazu gehörigen Anlagen sind auf der Homepage der vorlegenden Ressorts verfügbar:

Download: www.bauumwelt.bremen.de/verkehr/verkehrskonzepte-3826

Quelle: Pressereferat, Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr