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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Sportanlage Ihletal mit neuem Umkleidegebäude

05.05.2017
Das neue Umkleidegebäude auf der Sportanlage Ihletal mit seiner auffälligen Architektur, jpg, 44.2 KB
Das neue Umkleidegebäude auf der Sportanlage Ihletal mit seiner auffälligen Architektur

Für rund 1,3 Millionen Euro ist auf der Sportanlage Ihletal ein neues Umkleidegebäude im Passivhaus-Standard entstanden. Sportsenatorin Anja Stahmann hat es heute (Freitag, 5. Mai 2017) im Rahmen einer Feierstunde offiziell an die Sportlerinnen und Sportler des TSV Lesum-Burgdamm übergeben, der mit 13 Mannschaften vor Ort aktiv ist. Das barrierefreie Gebäude ersetzt den zwischenzeitlich abgebrochenen Altbau aus dem Jahr 1970. "Der Neubau ist nicht nur viel größer und schöner, er entlastet auch den Verein finanziell", sagte Senatorin Anja Stahmann. Grund ist, dass der Verein traditionell die Betriebskosten trägt, die im Passivhaus nun besonders niedrig ausfallen werden.

Schlüsselübergabe mit Sportsenatorin Anja Stahmann, Lüder Kleppe (Präsident des TSV Lesum-Burgdamm) und Jürgen Schimanski (Projektleiter Immobilien Bremen AöR), jpg, 38.9 KB
Schlüsselübergabe mit Sportsenatorin Anja Stahmann, Lüder Kleppe (Präsident des TSV Lesum-Burgdamm) und Jürgen Schimanski (Projektleiter Immobilien Bremen AöR)

Das neue Gebäude in Holzständerbauweise mit wettergeschütztem Windfang und großem Vordach hat eine Bruttogrundfläche von rund 340 Quadratmetern und ist in rund einjähriger Bauzeit entstanden. Unter der Leitung von Immobilien Bremen (IB) sind vier Umkleide- und Duschräume errichtet worden, ein Umkleideraum mit Dusche für Schiedsrichter sowie Büros für den Platzwart und den Spielleiter. Hinzu kommen zwei Außen-WCs, ein Behinderten-WC, ein Kreideraum, ein Geräteraum und ein Raum für die Haustechnik. "Das Passivhaus zeichnet sich durch eine hochgedämmte Gebäudehülle und eine aktive Be- und Entlüftungsanlage aus", sagte IB-Geschäftsführerin Susanne Kirchmann. "Diese Bauweise stellt niedrige Betriebskosten sicher."

Am Planungsverfahren waren beteiligt: Immobilien Bremen, das Architekturbüro ADP (Architektur und Design Pieper), Vertreterinnen und Vertreter des Sportamts sowie des Vereins TSV Lesum-Burgdamm. Das Gebäude wurde zu gut zwei Dritteln aus dem Sondervermögen Immobilien und Technik im Rahmen des Senatsbauprogramms und zu einem Drittel aus Sanierungsmitteln Sport finanziert.

Fotos: Pressestelle Senatorin für Soziales