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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Bessere Vereinbarkeit von Wohnen und Arbeiten in der Überseestadt

Bau einer Lärmschutzfassade am Großmarkt Bremen

03.05.2017

Die Überseestadt erfreut sich großer Beliebtheit. Sowohl die Anzahl der Unternehmen, die vom ehemaligen Hafenrevier aus agieren, als auch die Zahl der Anwohnerinnen und Anwohner steigt kontinuierlich. Die Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen hat auf ihrer heutigen Sitzung (3. Mai 2017) der Finanzierung einer Lärmschutzfassade am Großmarkt zugestimmt. "Insbesondere die Konsul-Smidt-Straße ist durch das Laden und Anliefern von Waren größeren Lärmbelästigungen ausgesetzt", erklärt Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen. "Zum Jahresende wird eine neugebaute Trennwand zur Laderampe der Spezialitätenhalle die überwiegend nächtlichen Ruhestörungen signifikant reduzieren." Dazu wird eine Stahlkonstruktion mit einer Außenbekleidung aus Aluminiumwellen errichtet. Die Innenbekleidung der Trennwand erfolgt mit gelochtem, so genanntem Akustiktrapezblech, welches mit Mineralfaserplatten zur Schallabsorption hinterlegt wird. So sieht es der Entwurf der Architekten des Großmarktes vor. An den veranschlagten Kosten von 750.000 Euro beteiligt sich der Großmarkt mit 150.000 Euro, die weiteren Beträge werden aus Bundesmitteln des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes finanziert. Nach der Zustimmung der Deputation plant der Großmarkt nun, die Ausschreibung umgehend zu veröffentlichen.