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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Gesundheitsbehörde und Bildungsbehörde informieren zur Schweinegrippe

30.10.2009

Infoblatt für Schulen erstellt / Keine Schulschließungen geplant / Weiterhin kein Grund zu Panik

Die Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales und die Senatorin für Bildung und Wissenschaft teilen mit:

Wegen steigender Fälle von Schweinegrippe haben sich heute (30.10.2009) die Schulaufsicht der Senatorin für Bildung und Wissenschaft und der zuständige Referent im Gesundheitsamt, Dr. Werner Wunderle, zu einem Informationsgespräch im Haus der Senatorin für Bildung und Wissenschaft getroffen. Wunderle machte deutlich, dass inzwischen in elf Schulen einzelne Klassen betroffen sind, wo etwa ein Drittel der Schülerinnen und Schüler dem Unterricht fernbleibe. Ob die erkrankten Schülerinnen und Schüler tatsächlich mit der neuen Influenza infiziert seien, sei nicht nachprüfbar, weil nur in schweren Fällen ein Test gemacht werden müsse. „Wir gehen aber davon aus, dass es sich um Schweinegrippe handelt“, sagte Dr. Wunderle. Diese verlaufe in 90 Prozent der Fälle aber harmlos, „harmloser als eine normale Grippe“. Mit dem Leiter der Schulaufsicht, Otto Bothmann, war sich Wunderle einig, dass Schulschließungen keine Lösung seien, weil das Problem lediglich verlagert werde.

Beide Behörden einigten sich auf ein gemeinsames erneutes Informationsschreiben, dass noch heute an die Schulen versandt wurde. Es ergänzt das erste Schreiben vom Schuljahresbeginn und die Hotline, die im Gesundheitsamt geschaltet ist. Betreuungskräfte (Assistenten) von Schülerinnen und Schülern mit Behinderung sollten sich danach vorsorglich impfen lassen. Eltern wird geraten, dass sie ihre Kinder, wenn diese gesundheitlich beeinträchtigt sind, auf jeden Fall dem Hausarzt vorstellen sollen. Dieser solle dann entscheiden, ob die Kinder weiterhin die Schule besuchen oder lieber ein paar Tage zu Hause bleiben sollen.

Informationen über die Schweinegrippe und die Impfung gegen die Schweinegrippe sind auf der Internetseite www.schweinegrippe.bremen.de zu finden. Eine Hotline für Fragen rund um die Schweinegrippe ist montags bis freitags zwischen 10.00 und 17.00 Uhr unter der Nummer 0421/361-14444 (Bremen) oder 0471/596-14444 (Bremerhaven) erreichbar.


Anlage: Infoschreiben als PDF