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Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen

Immobilienstandort Bremen hat „fette Fahrt“ *

28.09.2009

Bremen und Bremerhaven präsentieren sich mit 19 Mitausstellern auf der Expo Real 2009

Knapp die Hälfte der vermarktbaren Flächen verkauft, mehr als 2.500 neue Arbeitsplätze und die ersten Mietverträge für Wohnungen abgeschlossen, obwohl noch kein Wohngebäude steht: Bremens Überseestadt boomt. Innerhalb von neun Jahren ist in Bremens alten Stadthafenrevieren ein „Standort der Möglichkeiten“ entstanden, der sich vor Vergleichen mit ähnlichen Großprojekten in Barcelona oder im benachbarten Hamburg nicht verstecken muss. Daher ist die Überseestadt erneut eines der beiden Hauptthemen des diesjährigen Bremer Auftritts auf Europas größter Gewerbeimmobilienmesse Expo Real. Zweiter Schwerpunkt: Bremerhavens Tourismusresort, die „Havenwelten“ mit dem eben eröffneten Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost, und der „LogInPort“, ein Gewerbegebiet quasi an der Kaikante zum Containerhafen.

„Bremen und Bremerhaven stehen für Projekte mit unverwechselbarem Profil und das ist Basis für beachtlichen Erfolg. Auch dank der Dynamik in der örtlichen Immobilienszene und des Engagements der Akteure geht es weiter spürbar voran“, so Ralf Nagel, Senator für Wirtschaft und Häfen der Freien Hansestadt Bremen. „Die Bremerhavener Havenwelten und die Überseestadt Bremen sind Beispiele für ein positives Wirtschaftsklima im Land Bremen“, so Senator Nagel.


Der Messeauftritt vom 5. bis 7. Oktober in München wird im Auftrag des Senators für Wirtschaft und Häfen von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH und in Abstimmung mit der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH organisiert. Zusammen mit den Wirtschaftsförderern präsentieren sich insgesamt 19 Unternehmen aus dem Zwei-Städte-Staat auf dem rund 200 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand (Stand 240 /Halle B2).


Die Bremer Überseestadt

Die Überseestadt: Das ist das alte stadtbremische Hafenrevier rechts der Weser. Insgesamt umfassen die alten Hafenreviere 288 Hektar. Rund 40 Prozent dieser Fläche werden nach wie vor von alteingesessenen Unternehmen wie Kellogg und der Bremer Rolandmühle genutzt. Im Jahr 2000 begann die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH im Auftrag des Senators für Wirtschaft und Häfen der Freien Hansestadt Bremen mit der Vermarktung von 96 Hektar freier bzw. umnutzbarer Flächen. Nur acht Jahre später hat sie schon knapp die Hälfte verkauft, davon 10,4 Hektar allein in 2008.

Bremens jüngster Stadtteil mit seinem Mix aus Dienstleistung, Bürobetrieben, Hafenwirtschaft, Logistik, Freizeit, Wohnen und Kultur kommt gut an. „Das Interesse seitens der Investoren ist groß, vor allem an Grundstücken in direkter Wasserlage. Weitere Ausschreibungen attraktiver Flächen werden demnächst erfolgen“, so Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB.

Seit Beginn der systematischen Entwicklung der alten Stadthafenreviere stieg der Unternehmensbestand um mehr als 150 Betriebe und rund 2.800 Arbeitsplätze an: Derzeit arbeiten rund 8.800 Mitarbeiter in etwa 450 Unternehmen.


Bremerhavens „Havenwelten“ und der „LogInPort“

Zweites Hauptthema des Bremer Gemeinschaftsstandes sind Bremerhavens „Havenwelten“ und der „LogInPort“ im Norden der Seestadt. Die „Havenwelten“, ein 40 Hektar großes Areal am Alten/Neuen Hafen mitten in der City, sorgten erst kürzlich für Schlagzeilen, denn Ende Juni eröffnete dort das Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost. „Die Begeisterung für das Klimahaus ist beispiellos. In Kombination mit den anderen Angeboten der Havenwelten setzen wir mit diesem Projekt ein deutliches Ausrufezeichen hinter unsere bisherigen Ziele. Seit der Eröffnung des Klimahauses spüren wir nochmals einen deutlichen Anstieg des Interesses an Investitionen in diesem Areal“, freut sich Oberbürgermeister Jörg Schulz über den Erfolg.

Während in anderen Hafenstädten die Freiflächen knapp werden oder gar nicht mehr vorhanden sind, punktet Bremerhaven mit viel Platz in direkter Nachbarschaft zum Containerterminal und den Überseehäfen: Das Gewerbegebiet „LogInPort“ bietet freie Flächen für Logistikdienstleister und hafenaffine Unternehmen. „Wie jedes ähnliche Hafenareal spüren auch wir die weltweite Krise an der aktuellen Kaufzurückhaltung. Das ist selbstverständlich. Aber die jüngsten Gespräche mit Interessenten lassen uns optimistisch in die Zukunft blicken. Denn: Wir haben Platz für wertvolle Investitionen, wenn es wieder aufwärts geht“, betont Oberbürgermeister Schulz.


Programmhinweis

Montag, 05. Oktober 2009 („Bremen-Tag“)
12.30 Uhr
Empfang der Freien Hansestadt Bremen mit Ralf Nagel (Senator für Wirtschaft und Häfen der Freien Hansestadt Bremen) und Jörg Schulz (Oberbürgermeister Stadt Bremerhaven)
im Anschluss: Hafenschlager mit den „Ariolas“
13.00 Uhr
Vorstellung des Bremer Logistik-Reports 2009 durch Andreas Heyer (Vorsitzender der Geschäftsführung WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH)
(alles am Stand B2.240)

Hinweis:
Eine Übersicht und Beschreibungen zu allen Mitausstellern finden Sie hier als PDF-Download



* Fette Fahrt = Seemännisch für Schnelles Vorankommen bei stürmischem Wetter