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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Keine gesundheitsschädlichen Stoffe in Lebensmittelproben aus Hasenbüren gefunden

30.07.2009

Die Gesundheitsbehörde informiert:


Die Ergebnisse der Lebensmittelproben, die aufgrund der bei den Stahlwerken von ArcelorMittal Bremen ausgestoßenen Staubwolken untersucht wurden, liegen jetzt vor. Danach sind in den Proben aus Salaten, Äpfeln, Johannisbeeren und Himbeeren, die aus einem Garten in Hasenbüren stammen, keine Grenzwertüberschreitungen in Bezug auf Schwermetalle festzustellen. Die gefundenen Werte liegen weit darunter (z.B. Grenzwert für Cadmium laut Lebensmittelrecht für Beeren und Kleinobst: 0,05; nachgewiesene Werte in den Proben zwischen 0,0024 und 0,0069 mg/kg Frischgewicht). Gleiches gilt für eine Probe aus Brennnesseln.


Der ebenfalls untersuchte Gehalt von PCB-Marker (PCB = polychlorierte Biphenyle = organische Schadstoffe) liegt unterhalb der Nachweisgrenze und beträgt somit weniger als 0,01 mg/kg Frischgewicht.


Auch bei der Untersuchung von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (kurz: PAKs) haben sich keinerlei Auffälligkeiten bei den Salaten, den Äpfeln und den Beeren ergeben. Lediglich in den Brennnesseln konnten etwas höhere PAK-Werte festgestellt werden, die allerdings für städtische Gebiete nicht untypisch sind. Allerdings ist auch bei der Verwendung dieser Brennnesseln, z.B. für Tees, keine Gesundheitsgefährdung zu befürchten.


Das Ortsamt in Seehausen/Hasenbüren und die Gartenbesitzerin wurden über die Ergebnisse informiert.