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Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen

Mit dem Fahrrad entlang der linken Weserseite ins Erzgebirge

24.07.2009

Sommertour 2009: Senator Nagel zu Besuch in Woltmershausen

Am gestrigen Donnerstag (23.07.2009) führte der zweite Tag der Sommertour von Wirtschafts- und Häfensenator Ralf Nagel mit dem Fahrrad durch Woltmershausen. Auf seiner Fahrt entlang der linken Weserseite führte er Gespräche mit Anwohnern, Beiratsvertretern sowie Gewerbetreibenden. Erstaunen rief der Abstecher in das Ladengeschäft der Erzgebirgischen Volkskunst am Weseruferpark hervor.
„Die Menschen in Woltmershausen sind ungemein aktiv und kämpfen für ihren Stadtteil. Der Blick auf die gegenüberliegende Weserseite in die Überseestadt führt ihnen vor Augen, was alles bei entsprechender Wasserlage möglich ist. Die Renaturierung eines Weserabschnittes im Stadtteil ist ein weiterer Schritt, die Weser auch in Woltmershausen wieder erlebbar zu machen. Viele Ideen ergänzen sich im großen Zusammenhang“, so Senator Nagel.


Mit dem Rad durch Woltmershausen: v.l. Bürgerschaftsabgeordnete Karin Bohle-Lawrenz, Senator Ralf Nagel, Beiratssprecherin Edith Wangenheim und Holger Schmidt, Referent beim Senator f. Wirtschaft und Häfen

Mit dem Rad durch Woltmershausen: v.l. Bürgerschaftsabgeordnete Karin Bohle-Lawrenz, Senator Ralf Nagel, Beiratssprecherin Edith Wangenheim und Holger Schmidt, Referent beim Senator f. Wirtschaft und Häfen


Zu den vielen Ideen, zählt auch die Wiederaufnahme der Fährverbindung vom Lankenauer Höft zum Pier 2 in Gröpelingen. Für die Woltmershausener würden dadurch attraktive Einkaufsmöglichkeiten mit kurzem Zeitaufwand erreichbar werden. Im Gegenzug rückt das Naherholungsgebiet „Weseruferpark“ mitsamt des renaturierten Weserufers für die Gröpelinger näher, das im September fertig gestellt werden soll. „Eine typische Win-Win Situation. Es würde mich für die Menschen links der Weser freuen, wenn die Fähre „Pusdorf“ den Pendelverkehr wieder aufnehmen würde. Allerdings muss die Wirtschaftlichkeit gegeben sein“, erklärte Senator Nagel.


Organisiert wurde die Radtour von der Bürgerschaftsabgeordneten Karin Bohle-Lawrenz, die ihm mit stadtteilkundlichen Auskünften zur Seite stand. So vermittelte sie nicht nur Gespräche mit den Gewerbetreibenden und eine Besichtigung der Ölmühle der Firma „Lamotte“ sowie eine Rundtour durch die Holzfirma „Gluud“, sondern führte den Senator auch ins „Erzgebirge“ Woltmershausens. Die Aufnahme von Ostdeutschen Mitbürgern direkt nach der Wende führte Familie Brandt zur Verkaufsidee von erzgebirgischer Volkskunst in Bremen. Zuerst in der Lloydpassage angesiedelt, zog sich die Familie allerdings vor einiger Zeit nach Woltmershausen zurück und vertreibt nun im dortigen Ladengeschäft handgefertigte Holzschmuckstücke aus dem Erzgebirge.
„Das in Miniatur nachgebildete Captainsdinner ist ein perfektes Gastgeschenk für den Kapitänstag. Mal sehen was sich machen lässt“, bemerkte Senator Nagel.
Zum Abschluss sagte Senator Nagel gegenüber Wolfgang Meyer, 1. Vorsitzender der Interessen- und Werbegemeinschaft der Einzelhändler im Stadtteil, einen weiteren Besuch in Woltmershausen anlässlich einer Mitgliederversammlung zu.

Foto: Pressereferat Senator für Wirtschaft und Häfen]