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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Altes Stahlwerke-Gelände wird zum Windtechnikzentrum

22.06.2009

Einzigartiges Beispiel für Umnutzung von Gebäuden und Flächen

Auf dem rund fünf Hektar großen Gelände des Altwerkes der Bremer Stahlwerke entsteht seit heute ein in Deutschland einzigartiges Beispiel für die Umnutzung von Immobilien. Die Deutsche Windtechnik AG errichtet hier in den nächsten 12 Monaten auf dem ehemaligen Gelände der Norddeutschen Hütte in historischer Bausubstanz ihre Unternehmenszentrale und ein modernes Windtechnikzentrum. So wird die ehemalige Industriebrache neu erschlossen und revitalisiert. Heute (22.06.2009) gab Bremens Wirtschafts- und Häfensenator Ralf Nagel im Rahmen der Baustartfeier mit ca. 120 geladenen Gästen das Startzeichen für das Projekt, indem er die Umbaumaßnahmen einleitete.


„Ich freue mich, dass es mit vereinten Kräften gelungen ist, dieses Projekt zu verwirklichen“, sagt Senator Nagel. „Im Bremer Industrieparkentsteht eine zukunftssichere Perspektiven für Ausbildung, Arbeit, Forschung und Entwicklung in unmittelbarer Nachbarschaft der Stahlwerke.“


Mit einem Anfangsinvest von rund 10 Millionen Euro wird die Deutsche Windtechnik AG zu Beginn in den Umbau eines Bürogebäudes, die Revitalisierung einer alten Halle, sowie notwendige Technik und Maschinen im Bremer Industriepark investieren. Schon bald sollen hier unter anderem alte Windanlagen erneuert und überholt werden. Hinzu kommen Schulungs- und Weiterbildungsangebote für den Bereich der Windenergie. Außerdem werden zwei Windenergieanlagen in der Nähe des Geländes aufgestellt werden. Rund 80 neue Arbeitsplätze werden entstehen. „Unser Ziel ist es, eines der modernsten Technologiezentren für erneuerbare Energien zu schaffen“, sagt Matthias Brandt, Vorstand der Deutschen Windtechnik AG.


Obwohl es Standortalternativen gab, hatte sich das Unternehmen für das ehemalige Stahlwerke-Gelände im Bremer Industriepark entschieden. „Hier haben wir bessere Chancen für unser Wachstum und eine erstklassige Verkehrsanbindung“, sagt Matthias Brandt. „Außerdem brauchen wir die enge Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft, die in Bremen gelebt wird.“


Das Vorhaben der Deutschen Windtechnik AG wird durch die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH unterstützt. So haben die Wirtschaftsförderer mit der Verlängerung der Hüttenstraße eine wichtige Erschließungsleistung für die Pläne der Deutschen Windtechnik AG und andere Anlieger erbracht.