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Der Senator für Inneres

Deutlicher Rückgang im Seeverkehr im ersten Quartal 2009

18.06.2009

Das Statistische Landesamt informiert:


Der Seegüterumschlag in den Bremischen Häfen betrug im ersten Quartal 2009 insgesamt 13,5 Millionen Tonnen. Gegenüber dem Vorjahr war dies ein Rückgang von 24,2 %.

In den vergangenen Jahren wurden fast durchgängig zweistellige positive Veränderungsraten beim Güterumschlag im Seeverkehr verzeichnet. Vor allem beim Seetransport hat die expansive weltwirtschaftliche Nachfrage aus nahezu allen Regionen der Welt für diese Entwicklung verantwortlich gezeichnet. Gegenwärtig befindet sich die Weltwirtschaft allerdings in stürmischen Gewässern und eine weitere Aufwärtsentwicklung in Form steigender Seeverkehrstransporte ist umso schwieriger geworden. Derzeit fallen die Leistungen im bremischen Seeverkehr und auch in anderen Regionen sogar spürbar zurück und im ersten Quartal insgesamt wurden deutliche Rückgänge verzeichnet.


Im Verlauf des ersten Quartals 2009 zeichnete sich allerdings eine gewisse Besserung ab. So wurde im März des laufenden Jahres gegenüber dem Januar 2009 ein deutliches Plus erzielt. Im Berichtsmonat März transportierten insgesamt 670 Seeschiffe mit 14,7 Millionen. BRZ rund 5 Millionen Tonnen Güter. Gegenüber Januar bedeutet dies ein Plus von 0,9 Millionen Tonnen bzw. 21,8 %. Nach Umschlagplätzen waren sowohl in der Hafengruppe Bremen-Stadt als auch in den Hafenanlagen in Bremerhaven durchweg positive Umschlagtendenzen von Januar auf März 2009 zu erkennen.


In Bremen stieg das Massengutaufkommen um 31,8 % auf fast 0,6 Millionen Tonnen. In den Hafenanlagen in Bremerhaven dominierte das Stückgutgeschäft, hier erhöhte sich das Aufkommen um mehr als 0,7 Millionen Tonnen auf 4,1 Millionen Tonnen (22,2 %). Das Ladungsgewicht beim Containerverkehr entwickelte sich mit einer Zunahme von 21,2 % (3,8 Millionen Tonnen) etwa gleich stark mit dem Seegüterverkehr insgesamt.


Nähere Informationen können auf der Internetseite des Statistischen Landesamtes unter www.statistik.bremen.de abgerufen werden.

Weitere Informationen gibt Wolfgang Kobbe, Tel.: 361-22 55.