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Der Senator für Inneres und Sport

Diskussion über „Optionspflicht und Mehrstaatlichkeit“ / Veranstaltung im Rahmen der Einbürgerungskampagne

24.04.2009

„Doppelte Staatsangehörigkeit – Optionspflicht im Widerspruch“, so lautet das Thema einer Podiumsdiskussion, die im Rahmen der derzeit laufenden Einbürgerungskampagne am kommenden Dienstag im Haus der Wissenschaft stattfindet. In Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern, die seit mindestens acht Jahren hier leben und ein unbefristetes Aufenthaltsrecht haben, erhalten bei der Geburt die deutsche Staatsbürgerschaft. Da sie teilweise zugleich auch die Staatsbürgerschaft ihrer Eltern erhalten, besitzen sie manchmal zwei oder mehr Staatsbürgerschaften. Mit 18 Jahren müssen sie sich jedoch entscheiden, welche Staatsangehörigkeit sie beibehalten wollen. Um die deutsche Staatsangehörigkeit behalten zu können, bedarf es im Regelfall der Aufgabe der anderen bestehenden Staatsangehörigkeit.


Diese - im Jahr 2000 aufgenommene - Regelung im Staatsangehörigkeitsgesetz ist umstritten. Im vergangenen Jahr haben Bremen und Berlin im Bundesrat vergeblich versucht, eine Änderung der sogenannten Optionspflicht zu erwirken. Über das Für und Wider dieser Regelung und die Vor- und Nachteile einer Mehrstaatlichkeit diskutieren am 28. April um 19.30 Uhr im Haus der Wissenschaft Vertreter der in der Bürgerschaft vertretenen Parteien, der Senator für Inneres und Sport, Ulrich Mäurer, sowie zwei Experten von der Universität Bremen, Prof. Dr. Yasemin Karakasoglu und Privatdozent Dr. Stefan Luft.


Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.