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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Senatorin Rosenkötter am Girls’ Day bei EUROGATE

23.04.2009

Zukunftstag für Mädchen – Breitere Berufsorientierung für Mädchen nötig

Ingelore Rosenkötter, Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales der Freien Hansestadt Bremen, hat auf dem Bremerhavener Containerterminal am Girls’ Day teilgenommen. Die Senatorin besuchte die jungen Schülerinnen, die den Arbeitsplatz Hafen für sich entdeckten. Der Girls´Day ist der bundesweite Zukunftstag für Mädchen.


An diesem Girls’ Day hatten insgesamt 40 Schülerinnen auf dem Terminal die Möglichkeit, sich über technische Berufe im Containerumschlag in den Seehäfen zu informieren. Die verschiedenen Gruppen besichtigten verschiedene Stationen auf dem Terminal, bekamen Einblicke in eine Container-Packstation, in eine Werkstatt zur Wartung von Großgeräten und erfuhren Interessantes über Containerbrücken und Van Carrier.


Frauenpower in Bremerhaven: Die Senatorin besuchte Schülerinnen bei ihrem Tag bei EUROGATE

Frauenpower in Bremerhaven: Die Senatorin besuchte Schülerinnen bei ihrem Tag bei EUROGATE


"Technische Berufe haben Zukunft. Ich will Mädchen darin bestärken, sich über die unterschiedlichsten Tätigkeiten zu informieren. Es gibt viele interessante Arbeitsbereiche mit technischem Bezug. Noch immer konzentriert sich über die Hälfte der Mädchen auf zehn Ausbildungsberufe, die fast alle im Bereich der personenbezogenen Dienstleistungen oder im kaufmännischen Bereich liegen. Eine breitere Orientierung schafft für junge Frauen bessere berufliche Perspektiven. Es ist darüber hinaus für Unternehmen wichtig, das Interesse der Mädchen zu wecken, denn sie sind die dringend benötigten Fachkräfte von morgen", sagte die die Senatorin.

Andreas Bergemann, Arbeitsdirektor von EUROGATE: „Mädchen interessieren sich zunehmend für die Hafen- und Logistikwelt, und haben ebenso hervorragende Perspektiven wie männliche Bewerber. Allerdings sind immer noch zu wenige Frauen in technischen Berufen vertreten. EUROGATE hat eine Frauenquote von derzeit zehn Prozent. Als Unternehmen haben wir das Ziel, diese Quote zu erhöhen.“



[Foto: Pressereferat Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales]